Spiele variieren wimasu

Spiele variieren

Idee: Stefan Verlemann

Autoren: Leif Boe, Stefan Verlemann

Grundidee

Die Grundidee ist es, ein bekanntes Spiel in möglichst vielen Formen zu spielen, um der Klasse (für die weitere „Arbeit“ im Sportunterricht) zu verdeutlichen, dass…

  • ein Spiel und Spielregeln veränderbar sind und dies Spaß machen kann.
  • ein Spiel sich dadurch hinsichtlich Bewegungsintensität/Taktik/Teamgeist/… verändert.
  • ein Spiel den Bedürfnissen einer Lerngruppe angepasst werden kann – und nicht beim ersten Spielen sofort „super“ für alle sein muss.
  • verschiedene Schülerinnen und Schüler verschiedene Spielvarianten gut finden und nur durch Variationen alle Bedürfnisse berücksichtigt werden können.

Vorbereitung

Der Ausgangspunkt, ein Spiel zu variieren, kann sehr unterschiedlich sein. Zunächst ist es sinnvoll, eine „normale“ Partie des Spiels zu spielen, mit den gängigsten und bekanntesten Regeln. Anschließend kann gemeinsam überlegt werden, was in diesem Spiel zu verbessern sein könnte bzw. ob diese Spielvariante allen Klassenmitgliedern Spaß gemacht hat (Haben sich alle bewegt? Hatten alle Anteil am Spiel?).

Es ist dann möglich, dass zunächst bekannte Varianten eines Spiels durch die Schülerinnen und Schüler gesammelt werden (oft kennt die Klasse schon viele Spielarten). Auch die Lehrkraft kann hier ihre Ideen einbringen. Es ist es sinnvoll, unser Plakat zur Auswertung zu verwenden, mit dem die einzelnen Spielvarianten von den Schülerinnen und Schülern bewertet werden können. Zudem hilft es, bei den verschiedenen Spielformen nicht den Überblick zu verlieren.

Durchführung

Nach und nach werden die gesammelten Versionen nach einer kurzen Erklärung ausprobiert und anschließend bewertet. Dauert ein Spiel zu lange, sollte es nach einer vorher vorgegebenen Zeit abgebrochen werden. Wichtig ist es, den Schülerinnen und Schülern zu vermitteln, dass hier nicht das Gewinnen im Vordergrund steht, sondern das Ausprobieren neuer Spielformen und das damit einhergehende Verändern von Spielregeln. Nach jedem Spiel haben die Lernenden die Möglichkeit, das Spiel mit Hilfe des Plakats zu bewerten. Zudem können sie äußern, was ihnen besonders Spaß gemacht hat oder was das Besondere an dem Spiel war (z. B. „sehr anstrengend“, „Taktik war wichtig“, „der Sieg ist Glückssache“, „das Spiel dauert ewig“…).

Auswertung mit dem Plakat

Die Schülerinnen und Schüler sollten das Plakat vorher kennenlernen, damit sie sehen, auf welche Schwerpunkte zu achten ist. Natürlich können die Schwerpunkte zusammen mit den Lernenden verändert werden.

Plakatvorlage downloaden (pptx)

Nach jeder Spielvariante können die Klassenmitglieder jeweils zwei Kreise in der Spalte ankreuzen, die ihrer Meinung nach den Schwerpunkt bildete (durch die Begrenzung auf zwei Kreuze ist es notwendig, genau hinzuschauen und nicht einfach immer dieselben Kreuze zu machen). Es dürfen nie mehr als zwei Kreuze gemacht werden, aber wer nur ein Kreuz machen möchte, kann dies tun.

Nachdem alle Spielformen gespielt wurden, werden die Varianten mit Hilfe des Plakats noch einmal „durchgegangen“. Abschließend kann mit Hilfe eines Kreuzes in der letzten Spalte das Lieblingsspiel bestimmt werden. Natürlich wird die Gewinner-Variante noch einmal gespielt.

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Der Autor

Stefan Verlemann unterrichtet Sport und Biologie und ist stellvertretender Schulleiter einer neu gegründeten Gesamtschule. 2003 gründete er gemeinsam mit seiner Frau die Internet-Plattform „moderner-Unterricht.de“. Die dort erhältlichen und von ihm entwickelten Unterrichtsmaterialien für den Sportunterricht bereichern nun wimasu.de .

Impressum

Lektorat: Leif Boe
Illustration: Nao Matsuyama
Herausgeber: Christoph Walther & Janes Veit
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