Plank zum Beat

In den sozialen Netzwerken finden sich vermehrt Videos in denen kurze kombinierte Fitnessübungen passend zum Beat durchgeführt werden. Die Kombination ist nur ca. 20 Sekunden lang und dabei koordinativ ziemlich anspruchsvoll ist, was diese zur motivierenden “Challenge” macht.
Der Ideengeber des Unterrichtsvorhabens hat die Aufgaben bereits seinen Klassen zur Verfügung gestellt und nächste Woche ist deine Klasse dran!

Das Material und den Ablauf des Unterrichtsvorhabens (UV) stellen wir hier for free zu Verfügung.

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Aufbau und Advance Organizer für die Plankchallenge-Reihe by wimasu
Der Aufbau des Unterrichtsvorhabens (UV) mit vier Lernprodukten.

#1 Eine Plankchallenge

Jeden Tag ein bisschen länger in die Plankposition. Eine Woche lang  „Stabilitazi für den Rumpf!“

Euer Lernprodukt ist ein kleines Planktagebuch: Füge jeden Tag ein Plank-Foto von dir in die Tabelle unten ein.

#2 Plankchallenge nachmachen

Ihr sollt das folgende Fitnessvideo entweder nachmachen oder umgestalten. Vielleicht schafft ihr es zu Hause jemanden zu überreden mitzumachen. 
Das Nachmachen ist allerdings ziemlich anspruchsvoll. 
Beim Umgestalten kannst du es dir daher gerne erleichtern.

Die Videos findet Ihr unter diesen Links:        

https://www.instagram.com/p/CK3xT2wnHwP/

https://www.instagram.com/reel/CKmPK_vgYda/?igshid=fsbk6g8olfvl

https://www.instagram.com/reel/CKecEWmFA_n/?igshid=1xcntxun3nkeq

Tipps zur Umgestaltung (leichter)

  • nur die Arme passend zur Musik
  • nur die Beine passend zur Musik
  • nur die Arme (aus vereinfachter Liegestützposition -> Gesundheitsliegestütz) passend zur Musik
  • weitere Tipps: Mitzählen! Musik langsamer stellen!

Euer Lernprodukt ist ein Video von Euch, wie Ihr entweder die Plank-Herausforderung rhythmisch zur Musik nachmacht oder eine an Euren Fitnessgrad angepasste Variante durchführt. Selbsteinschätzung nicht vergessen abzugeben.

Die dazu passende Musik findet ihr unter https://youtu.be/IzD9XyM-YyU?t=88

#3 Plankchallenge erfinden

Im nächsten Schritt entwickelt ihr eine komplett neue Herausforderung (20 sek. – Übung).

Ihr könnte bei der Übung bei Plank-Variationen bleiben ODER ihr wählt eine andere Grundübung. Zur Auswahl steht euch: Burpee, Squat, Crunch oder Plank. Übernehmt die Musik von oben oder wählt eine andere.

Varianten der Fitness-Übung Plank by wimasu

Plank-Varianten findet ihr im Material und Varianten zu den anderen Grundübungen hat Michael Mertens zusammengestellt.

Die Grundkriterien für deine Übung sind:

  • Kombination von Übungsvariationen einer Grundübung (in einer Übung bleiben!)
  • koordinative Herausforderung (wenig anspruchsvoll vs. sehr anspruchsvoll)
  • passende Musikauswahl
  • Länge der Übung: ca. 20 Sekunden
  • Ausführungskriterien: Körperspannung, korrekt ausgeführt, passend zur Musikvorlage (auf den Beat/Takt, ggf. halber Takt, doppelter Takt)

Überlegt euch für eure Übung drei Level: leicht/mittel/schwer

Euer Lernprodukt ist ein zweites Video: 
Ihr präsentiert eure Übung. Wenn ihr für die Übung mehrere Level erstellt habt, könnt Ihr alle drei Varianten im Video zeigen. Wenn die “schweren” Varianten von Euch selber nicht durchführbar sind, erklärt Ihr diese bitte im Video. Es muss aber mindestens eine Variante selber durchgeführt werden. Vergesst eure Selbsteinschätzung nicht.

#4 Neue Challenge annehmen

Als letzten Schritt sollt Ihr die Herausforderung eines Partners bzw. einer Partnerin annehmen, erproben und beurteilen.

  1. Ihr lasst Euch das Video der Übung schicken und erstellt ein Video Eurer Durchführung.
  2. Anschließend beurteilt Ihr anhand der Kriterien die Herausforderung des Partners bzw. der Partnerin d.h., was gut umgesetzt wurde und was Ihr verbessern würdet. Die Beurteilung erfolgt schriftlich.

Euer Lernprodukt ist ein ein schriftliches Feedback zur Herausforderung mit einer Länge von mind. 100 Wörtern.


Idee und Autoren

Nach einer Idee von Nick Dreiling – Vielen Dank!

Autoren:  Dreiling, Nick (DRN!), Walther, Christoph; Veit, Janes
Illustrationen:  Matsuyama, Nao

Dieses Dokument zitieren:
Dreiling, N., Walther, Ch. & J. Veit (2020). Plank the Beat. Material. Eingeschränkter Zugriff am DATUM unter https://wimasu.de/plank-zum-beat/

Kategorie Rohdiamanten sind Ideen und Grafiken, die noch in der Entwicklung stecken, weniger erprobt sind und trotzdem schon in eure Hände gelangen, sodass ihr damit kreativ werden könnt. 

Mehr Fitness?

Alle Rechte vorbehalten. Alle Nachdrucke und digitale Weitergabe nur mit ausdrücklicher schriftlicher Genehmigung.

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Lauf-(Haus-)Aufgaben in Coronazeiten

Da sich die Ausdauerleistungsfähigkeit nur durch regelmäßiges Training verbessern lässt, sammeln wir an dieser Stelle einige Ideen für „kreative“ Lauf-Hausaufgaben. Die Aufgaben lassen sich aktuell natürlich auch unter Berücksichtigung der jeweiligen Aufsichtsbedingungen als Arbeitsaufträge im Home-bzw. Distanceschooling durchführen

GPS-Zeichnen

GPS zeichnen ist ein Trend, der die Rad- und Läufercommunity durch aufgezeichnete GPS-Lauftracks kreativ werden lässt. Notwendig ist lediglich eine Handy-App, mit der sich der Weg auf einer Karte aufzeichnen lässt. Beispiele dafür sind: Runtastic, Google maps oder Strava. 

Vorbereitung

Die Vorbereitung deines Lauftrack erfordert am besten einen Ausdruck deiner Umgebungskarte und einen kreativen Blick. Zeichne dir zunächst Grundformen (Dreiecke, Rechtecke oder Kreise) auf und lass deiner Vorstellungskraft freien Lauf, bis du deinen Wunschlauftrack gefunden hast. 
Ideen können Buchstaben, Tiere, Figuren, ein Schriftzug (z.B. der Schule) sein. 

Hast du deinen Lauftrack geplant, überprüfe an Hand des Maßstabs wie weit der gesamte Weg sein wird. Ist das realistisch? Wenn der Weg zu weit für dich ist, steige auf das Rad. 

Durchführung

Merke dir wichtige Wegpunkte, oder nimm am besten deinen Ausdruck mit. Außerdem einen Laufpartner oder eine Laufpartnerin. Und natürlich solltest du dein Handy zum Aufzeichnen und kontrollieren deines Weges nicht vergessen.

Als Schule lassen sich natürlich auch Vorgaben zu Mindestweglänge (bspw. für die Unter-/Mittel-/Oberstufe z.B. 3/5/7km) und/oder der Pace (z.B. nicht unter 8min pro km) machen. 

Abschluss

Schicke deinen Lauftrack an deine Sportlehrerkraft. 

Tipps für die Lehrkraft: Mitmachen zählt, Schummelei lässt sich sowieso nicht zu 100% vermeiden. Wir lassen und die Laufdaten (km/min; Gesamtstrecke; Laufen/Rad) mit abgeben.

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Arbeitsauftrag und Bilder zum GPS-Zeichnen sind von den Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern des Theodor-Heuss-Gymnasium in Ludwigshafen (@thg.lu). Danke an Tim Hofmann.

Die Ursprungsidee ist von Valentin Stelzer LV-Leitung IFFB Sport- und Bewegungswissenschaften, Universität Salzburg. Vielen Dank für deine Idee und die Erlaubnis, diese hier zu teilen.

Literatur und weiterführende Links

Wer mehr zum GPS-drawing wissen möchte, findet Informationen bei Spehr (2018) und in der Galerie von strav.art. 

Spehr, M. (2018). Die Satellitenmaler. Kunst mit GPS. Zugriff am 07.02.2021 unter https://www.faz.net/aktuell/technik-motor/digital/neuer-art-trend-fuer-radfahrer-kunst-mit-gps-15712814.html

Cordery, G., https://www.strav.art/home

Unsere Highlights

Schnick Schnack Schnuck Spiele

Lass dir von Denise Glück in die Turnhalle bringen – ZICK ZACK BUUMM!

Einfach ein schönes Aufwärmspiel!

– @bewegungserna

Schnick Schnack Schnuck Rennen

Rundenlauf mit Glücksfaktor

Material: 4-6 Hütchen

Zeit: 5-15 Minuten

Bei diesem kurzen Laufspiel spielen alle für sich selbst. Zunächst wird eine kreisförmige Laufstrecke aus 4-6 Hütchen aufgebaut. Alle Spielerinnen und Spieler starten am ersten Hütchen und spielen gegen eine beliebige andere Person Schnick-Schnack-Schnuck. Wer gewinnt darf zum nächsten Hütchen laufen, um dort das nächste Schnick-Schnack-Schnuck Duell auszutragen. Die Verlierer bleiben so lange am Hütchen stehen, bis sie ein Duell gewinnen können. So entsteht ein Rundlauf, bei dem die Person mit den meisten gelaufenen Runden gewinnt. Steht eine Spielerin oder ein Spieler alleine an einem Hütchen, kann durch eine Zusatzaufgabe (z.B. 10 Liegestütz) das Recht zum Weiterlaufen erworben werden. Damit dies nicht zu häufig der Fall ist, sollte die Anzahl der Hütchen an die Gruppengröße angepasst werden. Bei erfahrenen Gruppen gilt diese Option erst ab der zweiten Runde. Es empfehlen sich bei 25 Schülerinnen und Schülern 6 Hütchen.

Varianten: Abstände der Hütchen variieren; mit anderen Gesten spielen (Löwe, Oma, Jäger), Auf einer Umlaufbahn in der Mitte eine Runde laufen und dann zum nächsten Hütchen wechseln, Alle haben einen Spielwürfel in der Tasche „gerade vs. ungerade“

Um die Bewegungsintensität zu steigern empfiehlt es sich auf mehreren Spielfeldern zu spielen.

– @bewegungserna

Piraten Schnick Schnack Schnuck

Auf zum Duell in der Sporthalle

Material: Reifen, Hütchen, Schätze (Markierungsplättchen/ -teller, Muggelsteine, Wäscheklammern)

Zeit: 10-20 Minuten

Es treten zwei Mannschaften gegeneinander an, die jeweils am Ende einer Reihe aus ca. 8 Reifen stehen. Dabei sollte der Startpunkt der beiden Teams mind. 1 Meter vom ersten Reifen entfernt sein und mit einem Hütchen gekennzeichnet sein.

Jedes Team startet mit der gleichen Anzahl an Schätzen ins Spiel. Diese werden jeweils zwischen Hütchen und Reifen platziert. Als Schätze eignen sich Markierungsplättchen/-teller, Muggelsteine oder sonstige kleine Gegenstände, die verfügbar sind.
Auf ein Startsignal versucht jeweils das erste Mitglied der beiden Mannschaften auf die andere Seite zu hüpfen, um zum Schatz zu gelangen. Treffen die Beiden aufeinander kommt es zum Duell. In einer Runde Schnick Schnack Schnuck wird entschieden, wer weiterhüpfen darf. Wer verliert läuft außerhalb der Reifen zurück zum eigenen Team und stellt sich hinten an. In dem Moment, in dem das Duell entschieden ist, darf bereits das nächste Teammitglied der verlierenden Person starten. Schafft es ein Team bis zum Schatz, kann ein Stück mitgenommen und zu den eigenen Schätzen gebracht werden. Sobald ein Schatz aufgenommen wird, darf die nächste Person des Teams starten. Das Team gewinnt, welches den gesamten Schatz erobern kann. Um die Bewegungsintensität zu steigern empfiehlt es sich auf mehreren Spielfeldern mit 3-5 köpfigen Teams zu spielen.

Varianten: Als Spielfeld kann eine Laufstrecke ohne Reifen gewählt werden.
Die Reifen können als Kreuz gelegt werden, um 4 Teams gegeneinander antreten zu lassen. An jedem Ende steht ein Team mit seinem Schatz. Der Spielablauf ist der gleiche wie im Grundspiel, nur dass sich 4 Personen gleichzeitig auf dem Spielfeld befinden. Es kann frei entschieden werden, welcher Weg gewählt wird.

Quellen: Das Spiel lässt sich auf Youtube finden auch z.B. hier https://arisgrundschulblog.wordpress.com/2019/06/03/stein-schere-papier-im-sportunterricht/ und als Laufversion unter https://www.mobilesport.ch/aktuell/burner-games-aufwarmen-schere-stein-papier-stafette/.

Spannendes Unterrichtsmaterial

Schulsport - Stationskarten zum Wintersport in der Turnhalle für die Sekundarstufe I und die Grundschule - Titel

Wintersport in der Turnhalle

Bring die Winterolympiade in die Sporthalle

Seit 1924 gibt es im vierjährigen Wechsel zu den Sommerspielen die olympischen Winterspiele. Für viele Wintersportler*innen sind sie das Saisonhighlight. 2022 finden die nächsten Olympischen Winterspiele in Peking statt. Wer so lange nicht warten und mit seinen Schülerinnen und Schülern schon vorher in die Sportgeschichte eintauchen möchte, ist herzlich eingeladen unsere Stationskarten zu nutzen, um den Wintersport in die Turnhalle zu bringen.

Die Olympischen Stationskarten für die Turnhalle

Wir haben für den Sportunterricht Stationskarten zu den olympischen Sportarten Ski Alpin (Abfahrtslauf), Ski Aplin (Slalom), Ski Freestyle (Slopestyle), Ski Freestyle (Buckelpiste), Skispringen, Skispringen (Telemarklandung), Skilanglauf, Biathlon, 2er Bob, Skeleton, Eishockey, Eisschnelllauf, Short Track und Curling vorbereitet.

Unterrichtssequenz Olympische Winterspiele in der Halle

Vorbereitung - Das Trainingslager

Einstiegsimpuls: Bilder von winterolympischen Spielen zeigen;
Mögliches Impulsvideo: https://youtu.be/H7Xxl35k1eE
Impulsfragen: Beschreibt die folgenden Sportarten. Erklärt die Sportarten. Woher kennt ihr diese Sportarten?
Ziel der Reihe: Unsere eigene Winterolympiade in der Halle

Mit Hilfe der Aufbaukarten bauen immer 3-4 Schüler*innen eine Station auf und lassen sich den Aufbau durch die Lehrkraft „abnehmen“. Wenn alle aufgebaut haben, werden die Stationen in einem Rundgang kurz durch die Gruppen / die Lehrkraft vorgestellt und es wird einmal vorgemacht, was zu tun ist.

Jede Gruppe beginnt mit dem Training bei der selbst aufgebauten Station. Nach einer festgelegten Zeit z.B. 5-10 Minuten, beginnt das freie Training. Jeder kann an jeder Station üben und trainieren. Die einzige Vorgabe ist, dass ein Gruppenmitglied, das die Station aufgebaut hat, immer an seiner Station bleibt, um zu erklären und ggf. den Aufbau zu korrigieren und wiederherzustellen. Dieser wechselt sich mit den anderen Gruppenmitgliedern seiner Station ab, so dass alle bis zum Ende der Stunde einmal alle Stationen ausprobiert haben und an seiner Station aufgepasst haben. WICHTIG: Die Schüler*innensollen deutlich darauf hingewiesen werden, dass alle Stationen wenigstens einmal ausprobiert werden sollten. An Stationen, wo sich ein „Stau“ bildet, muss die Reihenfolge des Anstellens eingehalten werden (der bzw. die Stationswächter*in kann darauf aufpassen). Beliebte Stationen, wie z.B. Skispringen, können auch gleich doppelt aufgebaut werden!

Reflexion: Die Schüler*innen berichten von ihren Erfahrungen. „Welche Stationen müssen noch verbessert werden? Wie kann dies geschehen?“
Wir empfehlen die Stationen der Einstiegsstunde vorzugeben und nicht selbst zu erfinden, da man schneller zur Aktivität kommt und sich die Möglichkeit, die Stationen zu verändern, oder neue zu entwerfen offenhält, auch wenn es zunächst weniger Eigenaktivität der Schüler*innen bedeutet.

Planungsphase: Unsere Klassenspiele

In der nächsten Stunde sollen die olympischen Winterspiele unter Wettkampfbedingungen durchgeführt werden. Dazu überlegen sich die Gruppen, wie die Stationen bewertet werden können, sodass jeder eine gerechte Chance hat.

Nach einer kurzen internen Diskussionsphase ergänzen alle Gruppen auf ihrer Stationskarte die entsprechenden Bedingungen. Je nach Alter der Gruppe sollten die Stationskarten bereits unterschiedlich genau vorformulierte Bewertungskriterien enthalten, daher lassen sich Stationskarten bei WIMASU anpassen. Fällt es den Schülern schwer eigene Ideen zu entwickeln, können auch folgende Impulse helfen: z.B. „Man hat insgesamt ____ Versuche“, „Fällt ein Kegel um, dann...“, „Gewertet wird der (a) beste Versuch / (b) die Summe alle Versuche“, usw.

Folgende Wertungskriterien helfen aus Erfahrung zu einem schöneren Wettbewerbsverlauf:

  • Es gibt eine begrenzte Zahl von Versuchen an jeder Station (empfehlenswert sind 3)
  • bei strittigen Situationen wird immer zugunsten des Wettkämpfenden entschieden
  • an jeder Station wird die Punktzahl / Zeit der Schüler eingetragen
  • am Schluss wird von den Schüler*innen an dieser Station ausgewertet.

Vorgehen bei der Auswertung:

  • Zunächst wird anhand der Punkte / Zeit die Platzierung innerhalb der Klasse ermittelt und notiert.
  • Haben zwei Schüler*innen die gleiche Punktzahl / Zeit, belegen sie den gleichen Platz. Danach wird normal weiter platziert. Damit ist gewährleistet, dass alle Schüler*innen an der Auswertung beteiligt sind und „Schummeleien“ und den daraus resultierenden Vorwürfen weitgehend vorgebeugt wird. Außerdem wird bis zum Schluss die Spannung auf den Gesamtsieger erhalten.

Für die Gesamtwertung gibt es verschiedene Möglichkeiten. Darüber hinaus können weitere Überlegungen zur Auswertung angestellt werden bzw. je nach Altersklasse und Kompetenz den Schüler*innen von der Lehrkraft auch Vorgaben gemacht und deren Vor- und Nachteile diskutiert werden.

  • Nur die ersten 10 (oder auch nur 5 / 3) jeder Station werden gepunktet. Der erste bekommt 10 Punkte, der Zweite 9 usw.
  • Alle Schüler*innen einer Station bekommen Punkte, und zwar der erste so viele wie Schüler*innen teilgenommen haben (z.B. 24), der zweite dann 23 Punkte usw. Der Letzte bekommt demnach mindestens 1 Punkt (bei Gleichplatzierungen sogar mehr).
  • Für die Gesamtwertung werden durch die Lehrkraft oder einen unbeteiligten Schüler*innen) die Punkte jedes Schülers an allen Stationen addiert.
  • Mädchen und Jungen können getrennt bewertet werden.

Hausaufgabe: Jede Gruppe überlegt sich, wie ihre Station verbessert werden kann und fertigt ggf. eine Skizze zur nächsten Stunde an.

Der Wettkampftag

Die Schüler*innen bauen ihre Stationen (aus der letzten) Stunde (mit den Verbesserungen) auf.

Anschließend werden die Wettkämpfe durchgeführt. Dabei bleiben jeweils 1-2 Schüler*innen an ihrer Station, nehmen die Zeit und notieren die Punktzahlen. Sie wechseln sich mit den anderen Gruppenmitgliedern so ab, dass immer die eine Hälfte der Gruppe an den Disziplinen teilnimmt, während der andere Teil als Schiedsrichter*in fungiert.

Schluss: Die Gruppen ermitteln mit Hilfe ihrer Wertungsbögen die Platzierungen der einzelnen Schüler*innen. Während die Schüler*innen abbauen, ermittelt die Lehrkraft dann aus allen Bögen und einer Namensliste aller Schüler*innen den Gesamtsieger. Das geht natürlich schneller umso weniger Platzierungen mit Punkten belohnt werden. Es ist hilfreich, wenn ein/e (verletzter) Schüler*in die Punkte ansagt, dann kann mittels einer Strichliste relativ schnell der Sieger bzw. Siegerin ermittelt werden.

Siegerehrung: Am Ende sollte eine angemessene Siegerehrung stattfinden – mit Musik und (wenn es irgendwie geht) Medaillen für die Sieger(in) und einer Belohnung für alle.

WICHTIG: Je nach Klassengröße ist es besser die Wettbewerbe auf zwei Doppelstunden (Wettkampftage) zu verteilen, um genügend Zeit für die Eröffnungszeremonie und Siegerehrung zu haben. Es ist zu schade, wenn dies aufgrund von Zeitdruck weggelassen wird.

Richtige Olympioniken gestalten den offiziellen Rahmen besonders würdig, spielen eine Hymne und lassen den olympischen Eid ablegen: „Im Namen aller Teilnehmer verspreche ich, dass wir uns bei den Olympischen Spielen als ehrliche Wettkämpfer erweisen, ihre Regeln achten und teilnehmen im ritterlichen Geist zum Ruhme des Sports und zur Ehre unserer Mannschaften.“. Außerdem sollten die Wertungsrichter*innen die Athleten und Athletinnen respektvoll Siezen („Darf ich Sie bitten zu beginnen?“).

Literaturangabe

Dieses Dokument genauso zitieren. Wir basteln, du zitierst!

Liedke, D. & Verlemann, S. (2021). Wintersport in der Turnhalle. Zugriff am DATUM unter:  https://wimasu.de/wintersport-in-der-turnhalle

Stationskarten downloaden (pptx - bearbeitbar) Stationskarten downloaden (pdf)

Die Autoren

Denis ist 34 Jahre alt und Lehrer für Sport und Geographie an der Sekundarschule in Zörbig. Seine absolute Leidenschaft ist das Skifahren. Er ist in Sachsen-Anhalt Ausbilder für Sportlehrkräfte im Alpinen Skifahren. Du findest ihn bei Instagram unter dem Namen @denis_no_snow_no_show

Stefan unterrichtet Sport und Biologie und ist stellvertretender Schulleiter einer neu gegründeten Gesamtschule. Stefan ist ein Pionier des digitalen Unterrichtsmaterials im Sport und wir gucken uns immer wieder Sachen von ihm ab. Den Wintersport hat er schon vor Jahren in die Halle gebracht.

Impressum

Zitationshilfe und zwar genau so:
Liedke, D. & Verlemann, S. (2021). Wintersport in der Turnhalle. Zugriff am DATUM unter:  https://wimasu.de/wintersport-in-der-turnhalle

Illustration/Grafiken: Nao Matsuyama; Julia Schäfer
Redaktion und Herausgeberschaft: Christoph Walther & Janes Veit
Lektorat: K. Heinz
 

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Geräteraum-Management in der Sporthalle

An einem ordentlichen Geräteraum scheiden sich Geister: Die einen ordnen und räumen auf, die anderen verbreiten Chaos. Dass ein sinnvolles "Geräteraum-Management" deinen Unterricht verbessern kann erörtern Jonas Wibowo und Federik Bükers in Zusammenarbeit mit der Unfallkasse Nord in ihrer Broschüre "Geräteraum-Management in der Sporthalle". Weiterhin erhältst du eine Powerpoint-Vorlage mit Bildern und Icons zur barrierefreien Gestaltung deines Geräteraumes nach dem Leitspruch: "Eine Halle für alle!"

Einleitung - Der perfekte Geräteraum

Geräteräume beeinflussen den organisatorischen Ablauf und pädagogische Ansprüche!

Geräteräume in Sporthallen können schnell zum Streitpunkt werden. Wenn viele Materialien auf wenig Raum Platz finden müssen und die Sporthalle von verschiedenen Akteur*innen genutzt wird, dann sind die Ansprüche facettenreich und teils gegensätzlich. Fehlt die angemessene Ordnung und Struktur, können Barrieren auftreten, die alle potenziellen Nutzer*innen in der alltäglichen Arbeit behindern.

Geräteraum

Ein gut organisierter Geräteraum wirkt sich mindestens in zweifacher Hinsicht positiv auf Sportangebote aus:

  1. kann der organisatorische Ablauf erleichtert werden, weil ein schnelles Aus- und auch wieder Einräumen von Geräten und Materialien ermöglicht wird. Ein sinnvoller Raumplan und eine gut wahrnehmbare Beschilderung sind wichtig, damit die Teilnehmer*innen die Geräte auch wieder an die richtigen Orte zurückräumen können.
  2. erweitert ein gut organisierter Geräteraum die Teilhabemöglichkeiten aller Menschen am Kultur- und Lernort Sporthalle (Bükers, 2017). Die Förderung der Selbständigkeit der Teilnehmer*innen ist insbesondere vor dem Hintergrund pädagogischer Ansprüche wie einem Erziehenden Sportunterricht (Prohl, 2012) oder dem mündigen Athleten (Becker, 2010) wünschenswert.

Um der heterogenen Nutzer*innenschaft einer inklusiven Gesellschaft möglichst gerecht zu werden, wird dafür auf Forschungswissen zur Barrierefreiheit zurückgegriffen, denn Barrierefreiheit ist eine grundlegende Voraussetzung für die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und somit auch grundlegend für gelingende Inklusion (Bükers & Wibowo, 2019a).

Im Rahmen des Projekts „Eine Halle für alle – den Lernort Sporthalle barrierefrei gestalten“ kristallisierten sich für die Herstellung von barrierefreien Raumbedingungen am Lernort Sporthalle diverse Qualitätsbereiche heraus (Bükers & Wibowo, 2018, 2019a, 2019b):

  • horizontale Erreichbarkeit
  • vertikale Erreichbarkeit
  • Beschilderung
  • Beleuchtung

Wohlwissend, dass einige Barrieren in bestehenden Geräteräumen nur langfristig durch bauliche Maßnahmen bearbeitet werden können, soll in den folgenden Abschnitten der Schwerpunkt auf kurz- und mittelfristig veränderbare Aspekte von Geräteräumen gelegt werden.

Horizontale Erreichbarkeit

Was ist das? Warum ist das wichtig?

Horizontale Erreichbarkeit bedeutet, dass sich alle Nutzer*innen auf einer horizontalen Ebene überall im Geräteraum hinbewegen können. Eine gute horizontale Erreichbarkeit erleichtert den Transport von Klein- und Großgeräten, beugt langen Wartezeiten vor Materialschränken vor und gewährleistet reibungslose Abläufe. Außerdem wird durch eine gute horizontale Erreichbarkeit das selbständige Handeln diverser Nutzer*innen begünstigt. Aus der Sicht der Teilnehmer*innen bedeutet dies: „Ich kann den Geräteraum so durchqueren, dass ich alle Bereiche erreichen kann.“

Häufige Probleme

Geräteräume sind manchmal so sehr befüllt, dass beim Öffnen des Eingangstors kein Eintreten in den Raum möglich ist. Teilweise ist es notwendig, Großgeräte erst auszuräumen, um die hinteren Bereiche des Geräteraums zu erreichen. Für sehr junge, alte oder rollstuhlnutzende Sportler*innen ist unter diesen Bedingungen ein selbständiges Agieren – z. B. der Zugang zu den Materialaufbewahrungssystemen – kaum möglich.

Mögliche Lösungen

Um grundlegende Barrieren bezüglich horizontaler Erreichbarkeit zu identifizieren bietet es sich an, die sogenannte „Räder-Füße-Regel“ anzuwenden. Demnach muss bei der Analyse des Geräteraums gefragt werden: „Sind alle Bereiche des Geräteraums zu Fuß und auch mit dem Rollstuhl erreichbar?“ Unterstützt werden kann die Wahrnehmung von Barrieren dieser Art durch a) die Befragung von Expert*innen, die selbst einen Rollstuhl nutzen, oder b) die Nutzung eines Sportrollstuhls bzw. eines Rollbretts zur Erkundung des Geräteraums.

Geräteräume weisen traditionell zu wenig Platz für die vorhandenen Geräte auf. Daher kann es durchaus möglich sein, dass sich die „Räder-Füße-Regel“ auch trotz „Entrümpelung“ nicht durchgängig umsetzen lässt. Bei Vorliegen dieses Falls sollte mindestens ein Hauptverkehrsweg eingerichtet werden, der sicherstellen sollte, dass Materialschränke erreicht werden können, und zwar, ohne dass zuvor diverse Großgeräte aus dem Geräteraum entfernt werden müssen. Dieser Hauptverkehrsweg sollte durchgängig eine Mindestbreite und eine Bewegungsfläche aufweisen, die je nach Nutzer*innenschaft variieren kann (siehe Abbildung 2).

breite von verkehrswegen in Geräteräumen dargestellt by wimasu

Abbildung 2: Orientierungsmaße für die Breite von Verkehrswegen (eigene Darstellung nach Hopf 2010; Jocher & Loch 2012

Beachten Sie daher bei der Organisation des Geräteraums im Qualitätsbereich horizontale Erreichbarkeit folgende Kriterien:

  • Die „Räder-Füße-Regel“ ist durchgängig eingehalten.
  • Es gibt einen Hauptverkehrsweg, der durchgängig mindestens 90 cm breit ist.
  • Häufig genutzte Gegenstände stehen eher weiter vorne, selten genutzte Gegenstände eher weiter hinten im Raum.
  • Die Nutzung der Ausstattung wurde evaluiert (siehe Anhang 2 in der pdf).

Es befinden sich ausschließlich funktionsfähige Geräte und Materialien im Geräteraum.

Vertikale Erreichbarkeit

Was ist das? Warum ist das wichtig?

Vertikale Erreichbarkeit bedeutet, dass alle Nutzer*innen auf einer vertikalen Ebene alle wichtigen Bereiche im Geräteraum erreichen können. Eine gute vertikale Erreichbarkeit spiegelt sich vor allem in der Organisation der Aufbewahrungssysteme wider. Hierfür typisch ist die Befüllung der Materialschränke oder Regale. Die Materialien sollten so gelagert sein, dass sie für alle Nutzer*innen mit diversen körperlichen Voraussetzungen (z. B. klein, groß, schwach, stark) greifbar sind. Auf diese Weise wird ein selbständiges Aus- und Einräumen erleichtert und die Möglichkeit eröffnet, dass alle einen Teil zur schnellen Organisation des Geschehens beitragen können. Aus Sicht der Nutzer*innen bedeutet dies: „Ich kann alle (wichtigen) Materialien erreichen.“

Häufige Probleme

Für das Platzieren der Materialien wird oftmals in die Höhe ausgewichen, weil Geräteräume durch einen chronischen Platzmangel gekennzeichnet sind. Infolgedessen werden Materialaufbewahrungssysteme (Materialschränke oder ‑regale) bis hoch unter die Decke installiert und befüllt. Kleine oder rollstuhlnutzende Menschen können diese Materialien nicht selbständig oder aber nur unter hohem Kraft- und Zeitaufwand erreichen.

Mögliche Lösungen

Beim Befüllen der Aufbewahrungssysteme sollte bedacht werden, dass die Körpergröße der Nutzer*innen und somit auch die Greifhöhe erheblich variieren. Soll allen Nutzer*innen die Möglichkeit offenstehen, selbständig Materialien aus- und einzuräumen, so empfiehlt es sich diese nicht höher als 140 cm – vom Boden aus gemessen – zu lagern. Dieser Wert entspricht in etwa der durchschnittlichen Greifhöhe von Erwachsenen, die einen Rollstuhl nutzen, und ist vorteilhaft für kleinere Menschen wie Grundschulkinder (siehe Abbildung 2). Ist dies aufgrund des Platzmangels nicht durchgängig leistbar, so sollten die Materialien identifiziert werden, die von allen Klassen bzw. Gruppen genutzt werden, sodass diese auf einer für alle erreichbaren Höhe untergebracht werden. Für Grundschulklassen handelt es sich dabei häufig um Materialien wie Leibchen/Parteibänder, Hütchen oder Softbälle.

Schwere Materialien (z. B. Medizinbälle oder Rollbretter) sollten in den untersten Regalen aufbewahrt werden, um die Fallhöhe und somit das Verletzungsrisiko zu minimieren.

Selten oder ausschließlich von gehenden Sportler*innen genutzte Materialien (z. B. Floorball-Equipment) können auf einer Höhe von ≥ 140 cm gelagert werden.
vertikale erreichbarkeit im Geräteraum bzw. Schränken by wimasu abgebildet

Abbildung 5: Vertikale Erreichbarkeit unterschiedlicher Nutzer*innen (eigene Darstellung nach Hopf 2010; Jocher & Loch 2012)

In Abbildung 2 sind drei Regale auf einer Höhe von ca. 40, 85 und 140 cm angebracht. Beachten Sie daher in Bezug auf die Organisation des Geräteraums im Qualitätsbereich vertikale Erreichbarkeit folgende Kriterien:

  • Schwere Gegenstände lagern unten.
  • Häufig genutzte Gegenstände lagern in der Mitte (nicht höher als 140 cm).
  • Selten bzw. ausschließlich von Fußgänger*innen genutzte Gegenstände lagern oben.

Beschilderung

Was ist das? Warum ist das wichtig?

Eine systematische und nachvollziehbare Beschilderung (Übersichten, Einzelschilder und Bodenmarkierungen) verleiht Räumen eine Struktur und erleichtert das Aus- und Einräumen des Geräteraums sowie der Aufbewahrungssysteme und trägt damit zu einem reibungslosen Ablauf des Unterrichts bzw. Trainings bei. Außerdem ermöglicht eine gute Beschilderung allen Teilnehmer*innen, aktiv am Geschehen teilzuhaben. Aus der Sicht der Teilnehmer*innen bedeutet dies: „Ich kann Geräte und Materialien einfach finden und es ist klar, an welchen Platz sie gehören.“

Häufige Probleme

In Geräteräumen sind Beschilderungen eher selten, obwohl sie auch hier die Orientierung an geltenden Normen wie der Ordnung von Materialien erleichtern können. Einerseits wird durch fehlende Schilder das Finden erschwert, wenn z. B. Geräte für Übungen und Aufbauten herausgeholt werden sollen. Außerdem ist auch das Wiedereinsortieren unter Umständen problematisch, wenn unklar ist, welcher Platz für ein Gerät vorgesehen ist. In der Konsequenz entsteht eine Unübersichtlichkeit, die es verschiedenen Nutzer*innengruppen wiederum erschwert, ein passendes Gerät für eine sportliche Betätigung zu finden. Insbesondere Menschen, die sich eher selten bzw. zum ersten Mal im Geräteraum aufhalten oder aber Menschen, denen es schwerfällt, sich eine Ordnung zu merken, sind von diesem Problem besonders betroffen.

Mögliche Lösungen

Abbildung 7: Beispiel für eine Schrankbeschilderung, die mit dem Geräteraum-Manager erstellt wurde

Die Beschilderung bezieht sich auf drei Bereiche: Übersichtspläne, Einzelschilder und Bodenmarkierungen. Grundlegend soll für jeden Geräteraum ein Übersichtsplan vorhanden sein. Auch die Materialschränke sollten von innen und außen mit einem Übersichtsplan ausgestattet sein. Dieser Plan enthält möglichst eine Abbildung oder ein Foto sowie eine schriftliche Auflistung. Regale oder Schrankböden sollten gemäß der festgelegten Ordnung mit Einzelschildern (z. B. für Basketbälle) ausgestattet sein. Eine zusätzliche Nummerierung vermeidet Missverständnisse über die Zählrichtung (z. B. von unten nach oben). Durch die Verwendung von Würfelzahlen können auch Personen ohne ausgebildeten Zahlbegriff zugewiesene Orte erkennen.

Bei der Gestaltung der Beschilderung ist prinzipiell zu beachten:

  • Die Beschilderung sollte eher zu groß als zu klein sein.
  • Drücken Sie sich einfach und verständlich aus.
  • Kombinieren Sie Abbildungen und Text.
  • Verwenden Sie eine schnörkellose (serifenlose) Druckschrift (z. B. die Schrifttypen Arial, Helvetica und Verdana)
  • Verwenden Sie matte Laminierfolien, diese verhindern Spiegelungen.
  • Nutzen Sie Klett- anstatt Klebestreifen, um bei Bedarf die Platzierung der Materialen flexibel verändern zu können.

Als Ergänzung zu dieser Broschüre gibt es den sogenannten Geräteraum-Manager. Es handelt sich dabei um eine Vorlage, die das Anfertigen von Übersichtsplänen und Einzelschildern erleichtern kann. Die Vorlage liegt im PowerPoint-Format (.pptx) vor und beinhaltet häufig verwendete Inhalts-Abbildungen und Grundrisse.

Geräteraum-Manager Vorlagen und Icons (pptx)

Beachten Sie in Bezug auf die Organisation des Geräteraums im Qualitätsbereich Beschilderung folgende Kriterien:

  • Der Geräteraum hat einen Übersichtsplan.
  • Die Stellplätze für Großgeräte sind mit Bodenmarkierungen gekennzeichnet.
  • Verkehrswege sind mit Bodenmarkierungen gekennzeichnet.
  • Materialschränke sind mit Übersichtsplänen von außen und innen ausgestattet.
  • Die Regalböden sind nummeriert und mit Einzelschildern ausgestattet.

Ordnung mit dem Geräteraumplaner

Beleuchtung

Was ist das? Warum ist das wichtig?

Eine gute Beleuchtung ermöglicht es, den Raum an sich und dort gelagerte Materialien besser visuell wahrzunehmen sowie sich im Raum zu orientieren und sicher zu bewegen. Eine schnelle Orientierung im Raum erleichtert das Suchen und Finden von benötigten Geräten im Geräteraum und verringert das Unfallrisiko. Eine gute Orientierung und das sichere Bewegen im Geräteraum ermöglicht es allen Nutzer*innen am Geschehen im Unterricht und im Training teilzuhaben. Aus der Sicht der Teilnehmer*innen bedeutet dies: „Ich kann alle Bereiche des Geräteraums und der Aufbewahrungssysteme gut erkennen.“

Häufige Probleme

Oftmals ist die Qualität der Beleuchtung in Geräteräumen nicht ausreichend. Vorhandene Beschilderungen lassen sich kaum identifizieren, sodass die bestehende Ordnung nicht nachvollzogen werden kann. Die Lichtquellen sind häufig nicht ausreichend stark und zudem noch ungünstig platziert, sodass sie vom geöffneten Eingangstor oder von Großgeräten verdeckt werden.

Mögliche Lösungen

Eine gute Beleuchtung macht in der Regel aus, dass sie ausreichend in ihrer Stärke, gleichmäßig und blendungsfrei ist.

  • Ausreichend bedeutet, dass die Beleuchtungsstärke mindestens 300 lx beträgt (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e. V., 2016). Da die Bedürfnisse hinsichtlich der Beleuchtungsstärke jedoch höchst divers sind, empfiehlt es sich, eine Beleuchtung zu installieren, deren Niveau (z. B. durch Niveaustufen oder Dimmfunktionen) bis zu 1000 lx verstellbar ist (Degenhardt, 2018).
  • Gleichmäßig bedeutet in diesem Fall, dass möglichst alle Bereiche des Raums gleich hell ausgeleuchtet sind, sodass die Differenz der Ausleuchtung nicht höher als 200 lx ist. Bei einer größeren Differenz ist die Anpassung des Auges besonders anstrengend.
  • Blendfreie Beleuchtung gelingt z. B. durch die Installation von Leuchten mit indirektem Licht.

Speziell bei Sanierungsmaßnahmen im Qualitätsbereich Beleuchtung empfiehlt es sich, Fachleute zurate zu ziehen. Beachten Sie in Bezug auf die Organisation des Geräteraums im Qualitätsbereich Beleuchtung folgende Kriterien:

  • Die Beleuchtungsstärke ist ausreichend (≥300 lx).
  • Die Beleuchtung ist in allen Bereichen des Geräteraums gleichmäßig (d. h., die Differenz zwischen dem hellsten und dunkelsten Bereich ist ≤200 lx).
  • Die Lampen bzw. Lichtquellen sind unverdeckt (durch Geräte, Tore, etc.)
  • Die Lampen bzw. Lichtquellen blenden nicht.

Literatur

Becker, U. (2010). Der mündige Athlet: Das sportliche Training hat auch Erziehungsaufgaben zu erfüllen. Leichtathletiktraining: die Lehre der Leichtathletik (7), S. 34–39.

Bükers, F. (2017). Eine Halle für alle. Zur Barrierefreiheit, Zugänglichkeit und Nutzbarkeit von Sporthallen. sportpädagogik (2), S. 38–41.

Bükers, F. & Wibowo, J. (2018). Barrierefreiheit als Thema der Sportlehrkraftausbildung. In N. Eßig, R. Kähler, M. Palmen & C. Deuß (Hrsg.), Nachhaltigkeit und Innovationen von Sportstätten und -räumen. Beiträge der Jahrestagung des dvs-Kommission Sport und Raum, 9.–11. November 2017 in Köln (S. 235–247).

Bükers, F. & Wibowo, J. (2019a). Barrierefreiheit von Sporthallen. Zur Bedeutung für die Teilhabe am Sport und einem Versuch der Operationalisierung. German Journal of Exercise and Sport Research. https://doi.org/10.1007/s12662-019-00636-8.

Bükers, F. & Wibowo, J. (2019b). Zur Identifikation des Barrierepotenzials von Sporthallen. Einblicke in Konzeption und Anwendung des EHfa-Analyseschemas. In E. Balz & T. Bindel (Hrsg.), Sport für den Menschen – sozial verantwortliche Interventionen im Raum. Beiträge der Jahrestagung der dvs-Kommission Sport und Raum, 3.–4. Oktober 2018 in Wuppertal (S. 117–127).

Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (Hrsg.). (2016). Leitfaden Barrierefreies Bauen. Hinweise zum inklusiven Planen von Baumaßnahmen des Bundes. https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/downloads/DE/publikationen/themen/bauen/leitfaden-barrierefreies-bauen.pdf?__blob=publicationFile&v=11. Zugegriffen: 30. September 2019.

Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (Hrsg.). (2003). Ökonomische Impulse eines barrierefreien Tourismus für alle. Eine Untersuchung im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit. Kurzfassung der Untersuchungsergebnisse.https://www.pro-retina.de/dateien/ea_barrierefreier_tourismus_oekonomie.pdf. Zugegriffen: 30. September 2019.

Degenhardt, S. (2018). „Stell Dir vor, es gibt eine inklusive Schule und Du kommst nicht rein…!“. Barrierefreiheit im Schulbau als notwendiger Teil inklusiver Schulentwicklung. Sonderpädagogische Förderung heute, 63(2), 145–157.

Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e. V. (Hrsg.). (2016). Sichere Schule. Sporthalle. Bauliche Anforderungen, Sporteinrichtungen & -geräte. https://s3.eu-central-1.amazonaws.com/rms-web-storage/chemie/public/gesamt-pdf/sporthalle-bauliches_sportgeraete.pdf. Zugegriffen: 30. September 2019.

Hopf, S. (2010). Die Normen DIN 18040, 32984, 32975. DIN 18040-1 Verkehrsflächen und Bewegungsflächen, Platzbedarf. https://nullbarriere.de/din18040-1-flaechen.htm Zugegriffen: 30. Oktober 2019.

Jocher, T. & Loch, S. (Wüstenrot Stiftung, Hrsg.). (2012). Raumpilot. Grundlagen. https://www.wuestenrot-stiftung.de/wp-content/uploads/2016/05/Raumpilot-Grundlagen.pdf. Zugegriffen: 30. Oktober 2019.

Prohl, R. (2012). Der Doppelauftrag des Erziehenden Sportunterrichts. In V. Scheid & R. Prohl (Hrsg.), Sportdidaktik. Grundlagen, Lehrplan, Bewegungsfelder (S. 70–91). Wiebelsheim: Limpert.

Dieses Dokument zitieren:

Wibowo, J. & Bükers, F. (2020). Geräteraum-Management in der Sporthalle. Zugriff am DATUM unter:  https://wimasu.de/geraeteraum-manager/

Wibowo & Bükers (2020). Geräteraum-Managent in der Sporthalle. Geräteraum-Manager Vorlagen und Icons (pptx)

Die Autoren

Dieser Artikel ist aus der Broschüre von Dr. Jonas Wibowo & Frederik Bükers entstanden. Die Handreichung und der Geräteraum-Manager ist Teil des Projekts "Eine Halle für alle - den Lernort Sporthalle barrierefrei gestalten" und wurde von der Unfallkasse Nord gefördert. Vielen Dank an Nao Masuyama für die vielen virtuos gezeichneten Sportgrafiken im Flat-Style.

Impressum

Zitationsvorschlag:
Wibowo, J. & Bükers, F. (2020). Geräteraum-Management in der Sporthalle. Zugriff am DATUM unter:  https://wimasu.de/geraeteraum-manager/

Illustration/Grafiken: Nao Matsuyama
Herausgeber: WIMASU GmbH (Ansprechpersonen: Christoph Walther & Janes Veit)
Kooperationspartnerin: Unfallkasse Nord (Ansprechperson: Digrid Jacob)
Erscheinungsdatum der Broschüre: 2020
 
 
Sportunterricht auf Abstand, Distanzlernen in Corona-Zeit

Sportunterricht in Corona Zeiten

Liebe Community,

immer neue und andere Verordnungen im Flickenteppich der Bundesländer begegnen uns. Keine Geräte, nur draußen, gar nicht oder doch ganz normal.

Wir beginnen auch ab Montag wieder mit der Schule und haben unsere Materialen durchsucht. Folgendes können wir uns im Freien gut vorstellen. 

Chinese Jump Rope

Funktioniert draußen und drinnen, mit Stühlen oder kleinen Kästen. Die Reihe ist vielfach erprobt und ein echtes Highlight.

Hier geht es zu dem Material: https://wimasu.de/shop/chinese-jump-rope/

35 Flummis

Sportunterricht mit Abstand und einer Prise Chaos gefällig? Du bekommst von uns 35 Flummis, unsere fast 35 Stationskarten und spielst los. Lass deine Klasse entscheiden, ob ihr am Ende golft oder ein kleines Rückschlagspiel (z.B. Flummisquash) erfunden habt.

Hier geht es zu dem Material: https://wimasu.de/shop/flummis-im-sportunterricht/

Flummis im Sportunterricht Stationskarten Wimasu 4

MINI GOLF

Verwandle mit deiner Klasse die Turnhalle in eine Minigolfanlage. Mit 21 Stationskarten und 7 Einzelstundenbeschreibungen bietet das Material einen schnellen Einstieg in das Thema. Wir führen die Unterrichtsreihe aktuell auch in der Sekundarstufe 1 gerne mit Mundschutz und Abstand durch, um in Corona-Zeiten Sportunterricht anzubieten.

Hier geht es zu dem Material: https://wimasu.de/shop/minigolf/

Minigolf im Sportunterricht Grundschule Stationen Wimasu 10

Jonglieren

Ziel: In 5 Wochen können mehr Menschen jonglieren. Die zahlreichen Bewegungsaufgaben können ausgedruckt den Klassen zur Verfügung gestellt werden. Wer nach der Einheit 30 mal jonglieren kann, erhält einen der seltenen, begehrten und legendären Jonglierbuttons.

Hier geht es zu dem Material: https://wimasu.de/shop/jonglieren/

Rope Skipping

27 Bewegungskarten, Videos und ein Poster. Was will man mehr? Mit dem Material lässt sich viel erarbeiten und die Kids kommen ins schwitzen.

Hier geht es zu dem Rope Skipping Material: https://wimasu.de/shop/unterrichtsmaterial-rope-skipping/

 

 

Rope Skipping Sportunterricht Stationskarten WIMASU

Ausdauerndes Laufen

Hier wird viel gelaufen. Eine klare Struktur führt zum Ziel "ausdauerndes Laufen".  https://wimasu.de/shop/ausdauernd-laufen/

 

 

wimasu Laufen

Reifen 

In vielen Turnhallen gehört der Reifen als traditionelles Handgerät der Gymnastik zur Grundausstattung und bieten Gelegenheit, sich damit zu bewegen. Insbesondere für jüngere Schülerinnen und Schüler bieten die Reifen einen hohen Aufforderungscharakter, damit zu experimentieren.

Zahlreiche Bewegungskarten und Umsetzungsideen warten auf euch

https://wimasu.de/shop/bewegungskunst-mit-reifen/

 

 

Reifen Sportunterricht Stationskarten

Die Widerstandsband-Kartei

In eurer Turnhalle, in eurem Kraft- oder Fitnessraum gibt es Fitness- bzw. Widerstandbänder (resistance bands)? Dann bringt dich diese Kartei von Markus weiter, denn du erhältst 32 Bewegungskarten, die auch im Freiem durchgeführt werden können. 

https://wimasu.de/shop/widerstandsbaender/

 

 

Widerstandsbaender_im_Sportunterricht_wimasu

Fitness

Functional Training, High-Intensity-Workout oder Intervall-Training sind Schlagworte, die die aktuellen Sporttrends umschreiben. Wir haben diese Trends aufgegriffen, um mit den Klassen eine Unterrichtsreihe zum Thema Fitness zu gestalten, in der die aktuellen Fitnesstrends die Basis für ein motivierendes Fitnesstraining, Anknüpfungspunkte an die Lebenswelt der Jugendlichen (eigenes Körperbild), die Dokumentation von Trainingsleistungen in Form sichtbarer Erfolge und Training in der Gruppe bieten.

Viele Bewegungsaufgaben findet ihr in unserer Unterrichtsreihe: https://wimasu.de/shop/fitness-vom-fitnesstrend-zum-eigenen-workout/

Fitness Sportunterricht Wimasu

wimasu_stundenplan_blog_Blog

Gratis Stundenplan

Alle Schuljahre wieder wird der Stundenplan neu erstellt. Für eure Klasse und euch haben wir hier eine gratis Vorlage bereitgestellt. In Farbe und zum Ausmalen.

 

Download

Mehr Classroom und Turnhallen Management gibt es hier

Classroom Management Unterricht Schule WIMASU Paket

 

Sportunterricht Klassiker Postkarten Wimasu

Klassiker aus dem Alltag

Es gibt einfach ein paar Klassiker, die scheinen unseren Schulalltag als Sportlehrkraft zu prägen. Wir haben zwei davon illustriert und als Aufkleber und Postkarten gedruckt. Also “Raus aus der Umkleide”,”Runter vom Mattenwagen” und “Raus aus dem Geräteraum”! Die Karten schicken wir mit unseren Produkten, die wir per Post versenden. Wer ansonsten Interesse hat, kann sich gerne bei uns melden.

Gratis Download

Download Mattenwagen Download Umkleide Download Geräteraum

Sportunterricht_ wimasu_Runter vom Mattenwagen

Sportunterricht_wimasu_raus aus dem geraeteraum

Sportunterricht_wimasu_umkleide

Gratis Download

Download kein Fußball rot Download kein Fußball grün

Sportunterricht_wimasu_kein_fussball1

Sportunterricht_wimasu_kein_fussball1

mwst_senkung_sportunterricht_wimasu

Wir haben die Preise angepasst!

Seit dem 1.7. haben wir wie vorgeschrieben die Mehrwertsteuer gesenkt. Da wir die Steuersenkung an euch Kunden weitergeben wollen, haben wir natürlich alle Preise entsprechend angepasst.

Habt ihr schon Unternehmen gesichtet, die es nicht für nötig hielten die Steuersenkung an die Kunden weiterzugeben? Man erkennt es vermutlich daran, wenn die Preise weiterhin so rund wirken wie vor der Senkung. Bei uns gibt’s jetzt hingegen Produkte für u.a. 16,47€, 14,52€, 9,65€. Wir hoffen, dass sich die Preissenkung positiv auswirkt, die letzten Monate waren hart… Sportunterrichtsmaterial ohne Sportunterricht funktioniert einfach nicht ?!


Wir freuen uns auf eure Einkäufe bei uns!

 

Liebe Grüße euer WIMASU Team

Vielfalt WIMASU Sportunterricht

Vielfalt

Heute ist Deutscher Diversity-Tag und wie es der Zufall will, haben wir seit einigen Wochen eine neue Statement Karte, die wir immer zu unseren Bestellungen dazulegen.

Vielfalt ist für uns Frankfurter, mit über 170 Nationen in der Stadt, Alltag. Vielfalt geht aber über Nationen hinaus. Es geht uns darum, sich klar gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Antisemitismus, aber auch Sexismus und Homophobie auszusprechen.

Natürlich prägt Corona momentan unser Leben. Wir haben aber nicht vergessen, dass z.B. vor wenigen Monaten 10 Menschen durch rechten Terror in Hanau getötet wurden. Und wir schauen besorgt und irritiert auf die aktuellen Demonstranten in den Innenstädten und Youtuber, die angeblich unser Grundgesetz verteidigen wollen. In diesem Sinne raten wir hier Allen achtsam zu sein, welche Bewegungen durch unsere Welt strömen.

Denn wir Lehrkräfte müssen auch unseren Teil dazu beitragen, das Grundgesetz zu schützen… viele haben es sogar geschworen.

 

Euer WIMASU Team

Hygieneplan_Grundschuhe corona_Unterrichtsmaterial2_Blog

Organisationshilfen Hygieneplan

Liebe Community,

die ersten von euch unterrichten schon wieder in der Schule. Andere bereiten sich gerade darauf vor. Wir haben für euch Illustrationen für das Unterrichten in Corona-Zeiten erstellt. Die Grafiken werden kostenlos als PowerPoint Datei bereitgestellt. 

Wenn ihr weitere Grafiken braucht schreibt uns bitte eine Mail an: sekretariat@wimasu.de

 Gratis - Zip-Datei beide Dateien

 Gratis - Händewaschen Poster

 Gratis - Organisationshilfe Hygieneplan

Mehr Material für Classroom Management gibt es hier

Classroom Management Unterricht Schule WIMASU Paket

Klassenraumplaner - Sitzplan mit Abstandsregeln erstellen. 

Mit dem Klassenraumplaner wird die Sitzordnung transparent und auch die Abstandsregeln deutlich.

Hier geht es zu dem Material: https://wimasu.de/shop/klassenraumplaner

corona_sitzplan_schule_sitzordnung

Sportunterricht corona_Unterrichtsmaterial2

Außerdem haben wir unsere Unterrichtsreihen und Ideen durchforstet, um euch einen Überblick über Unterrichtsreihen und Material mit ausreichender Distanz aufzulisten.

Vorhang auf...

 

gummitwist_corona Sportunterrricht

Chinese Jump Rope 

Gummitwistspringen mit Abstand die beste Idee. Unsere Klassiker geht auch mit Abstand ggfs. werden zusätzliche Gummitwists benötigt. Die Unterrichtsreihe hat es in sich! 

Mehr Informationen: https://wimasu.de/shop/chinese-jump-rope/

Corona_ballschule-Grundschule Sekundarstufe Stationskarten

Ballschule

Übungen mit Bällen können gar nicht oft genug durchgeführt werden.

„Denn nur Werfen- und Fangen-Können öffnet ohne Angst die Tür zu allen Ballspielen.“ Mrs. Wimasu (2019)

-> Hier geht es zu dem Material: https://wimasu.de/shop/jonglieren/

Reifen Sportunterricht Stationskarten

Bewegungskunst mit Reifen

Ganz klar! Die individuellen Aufgaben, können problemlos mit Abstand (auch auf dem Schulhof) durchgeführt werden. Auch ohne Sportkleidung ist die Unterrichtsidee durchführbar.

Hier geht es zu dem Material: https://wimasu.de/shop/bewegungskunst-mit-reifen/

Jonglieren

Die Jonglier-Reihe kann auch Zuhause und auf dem Schulhof durchgeführt werden. Die zahlreichen Bewegungsaufgaben können ausgedruckt den Klassen zur Verfügung gestellt werden. Funktioniert auch ohne Sportklamotten. 

-> Hier geht es zu dem Material: https://wimasu.de/shop/jonglieren/

Rope Skipping Sportunterricht Stationskarten WIMASU

Rope Skiping der Klassiker

Mit diesem Material kann individuell, mit Abstand geübt werden. Wir haben dazu Lernvideos, die auf der Homepage online einsehbar sind.

Hier geht es zu dem Rope Skipping Material: https://wimasu.de/shop/unterrichtsmaterial-rope-skipping/

Fitness Sportunterricht Wimasu

Fitness

Der Trend hält schon lange an. Ganz klar, hier geht es um individuellen Fitnessfortschritt. Eigenständig und mit Abstand können hiermit die Schülerinnen und Schüler unterrichtet werden.

Hier geht es zu der Unterrichtsreihe: https://wimasu.de/shop/fitness-vom-fitnesstrend-zum-eigenen-workout/

Widerstandsbaender_im_Sportunterricht_wimasu

Widerstandsbänder

Mit  Widerstandsbänder die eigene Fitness individuell verbessern. Abstand einhalten, Übungen auslegen und in die Übungsphase gehen.

https://wimasu.de/shop/widerstandsbender/

WIMASU Sportunterricht Corona

Ideen für zu Hause in Corona-Zeiten

Liebe Community,

viele fragen sich, wie wir in Corona-Zeiten den Sportunterricht nach Hause bringen können.

Dazu erreichen uns die ersten Ideen und wir haben unser Material durchforstet, um euch mögliche Aufgaben zu empfehlen. Bei allen Materialien ist klar, dass es in Kinderhände gehört – ihr dürft es kopieren und den Kindern zur Verfügung stellen.

Jonglieren:

Die Jonglier-Reihe kann zu Hause durchgeführt werden. Partneraufgaben können mit Eltern und Geschwistern ausprobiert werden.

Ziel: In 5 Wochen können mehr Menschen jonglieren. Die zahlreichen Bewegungsaufgaben können ausgedruckt den Klassen zur Verfügung gestellt werden. Wer nach der “Corona Zeit” 30 mal jonglieren kann, erhält einen der seltenen und begehrten Jonglierbuttons.

-> Hier geht es zu dem Material: https://wimasu.de/shop/jonglieren/

Rope Skiping:Rope Skipping Sportunterricht Stationskarten WIMASU

Was sollen die Ropes alleine in der Turnhalle? Gebt sie euren Klassen mit und fordert sie auf, die Tricks zu lernen.

Ziel : 5-8 Tricks zu erlernen und aneinanderhängend zu springen. Wir haben dazu Lernvideos, die auf der Homepage online einsehbar sind. Der Link befindet sich im Material.

Hier geht es zu dem Rope Skipping Material: https://wimasu.de/shop/unterrichtsmaterial-rope-skipping/

 

Fitness:

Fitness Sportunterricht Wimasu

Der Trend hält schon lange an. Wenn in Zeiten von Corona nicht in der Turnhalle bzw. im Fitnessstudio trai

niert werden kann, dann eben zu Hause.

Uns hat heute eine erste Umsetzung von einem Kollegen erreicht. Er hat für die Schüler und Schülerinnen ein Lern-Padlet erstellt. Hier könnt ihr kostenlos darauf zugreifen.

https://padlet.com/jm_oleander23/sjd2h4djkr27

Danke Jens Hiermayr (https://www.instagram.com/jens.hiermayr/) für deine Idee und Umsetzung.

Viele weitere Bewegungsaufgaben findet ihr in unserer Unterrichtsreihe: https://wimasu.de/shop/fitness-vom-fitnesstrend-zum-eigenen-workout/

 

 

Widerstandsbänder:Widerstandsbaender_im_Sportunterricht_wimasu

Wer Widerstandsbänder im Klassensatz hat, der kann auch hiermit Aufgaben erstellen:

https://wimasu.de/shop/widerstandsbender/

Follower_10k_WIMASU_Sportunterricht

10.000 Follower

Liebe 10.000 Follower, Liker und Abonnenten, wir danken euch für eure Neugier und euer Interesse an unseren Unterrichtsideen! Ohne euch würde es uns nicht geben. IHR macht Sportunterricht und bringt WIMASU in die Turnhalle – jetzt über 10.000 mal! Durch eure Käufe ermöglicht ihr es uns, neue Ideen umzusetzen. Eure Likes, Empfehlungen und Kommentare machen uns unendlich stolz! Danke Danke Danke!

Euer WIMASU-TEAM

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