Etwas wagen im Sportunterricht

Peter Neumann

Im Gegensatz zu den im Sportunterricht etablierten Perspektiven „Gesundheit“, „Leistung“ oder „Miteinander“ wirkt die Wagnisperspektive irgendwie sperrig. Zumindest wird sie bislang bei der Planung und Durchführung des Sportunterrichts wenig beachtet (Schmoll, 2005) und oftmals um pädagogisch relevante Lernziele beschnitten (Böttcher, 2016). Sowohl für die Unterrichtsplanung als auch für die Unterrichtsdurchführung ergeben sich daher einige substanzielle Fragen: Was ist überhaupt ein Wagnis im Sport? Ist ein Wagnisanspruch im Sportunterricht nicht (zu) gefährlich? Was sollen die Schülerinnen und Schüler dabei lernen und wie sollen Wagnisse im Sportunterricht vermittelt werden? Der Fokus der folgenden Ausführungen liegt auf der Klärung solcher unterrichtsdidaktischen Fragen.

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REFLEKTIEREN IM SPORTUNTERRICHT

Reflektieren im Sportunterricht

Reflektieren ist einer der großen pädagogischen Begriffe, der seine Bedeutung zwischen Weltformel und Trivialität sucht. In manchen Beiträgen ist das Reflektieren der Kern jeglichen Tuns im Unterricht. Konkrete Beschreibungen, was das Reflektieren ausmachen soll, Weiterlesen

Header Unterrichtsqualität wimasu von Jonas Wibowo

Unterrichtsqualität im Sportunterricht

Sie ist in aller Munde, in Seminaren bei der Ausbildung von Studierenden und Referendaren, bei der Schulentwicklung, sie wird an Schulen „kontrolliert“ durch verschiedene Institute für Qualitätskontrolle oder ähnliches und sie wird beforscht – gemeint ist die Unterrichtsqualität. Aber was ist Unterrichtsqualität? Unter dem Begriff Unterrichtsqualität werden Merkmale von Unterricht verstanden, die einen bedeutsamen Einfluss auf den Lernerfolg von Schülerinnen und Schülern haben (Helmke, 2009).

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Kooperatives Lernen

Kooperatives Lernen im Sportunterricht

Warum Kooperatives Lernen?

In einem modernen Sportunterricht sollen die Lernenden einerseits fachliches Wissen und Können erwerben, aber auch auf sozialer und persönlicher Ebene etwas lernen. Dieser Anspruch wird in vielen Bildungs- und Lehrplänen in Form des sogenannten Doppelauftrags des Sportunterrichts formuliert (vgl. Krick & Prohl, 2005). Eine Möglichkeit diese Ansprüche einzulösen bieten Vermittlungsmethoden, die Prinzipien Kooperativen Lernens einlösen (vgl. Bähr & Wibowo, i.V.).
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Was ist Trendsport?

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Immer wieder tauchen neue Bewegungsformen, Sportgeräte und Unterrichtsideen auf, die als Trendsportarten bezeichnet dementsprechend medial beworben und vermarktet werden. Es gibt eine große Vielfalt an Sportarten, die das Etikett „Trend“ für sich beanspruchen. So gibt es Trendsportarten, die schon seit etwa zwanzig Jahren im Trend sind, wie zum Beispiel Beachvolleyball, Inline-Skaten und Snowboarden. Es gibt aber auch Sporttrends, die so „neu“ bzw. exklusiv sind, dass sie kaum einer kennt, wie etwa Headis, Bossa-Ball oder Skiken. Daraus lässt sich bereits erkennen, dass es zwischen dem einen und anderen Trend große Unterschiede geben kann. Kurz: Trend ist nicht gleich Trend!
Dieser Artikel soll in verschiedenen Abschnitten helfen Sportarten und Bewegungsformen im Feld des Begriffs „Trendsportarten“ einzuordnen.Weiterlesen

Le Parkour – Einfach erklärt

von Christoph Walther & Florian Krick

L‘Art du déplacement oder die Kunst der Fortbewegung

Als Begründer von Le Parkour gilt David Belle. David Belle schaute sich als Kind die Trainingsmethode seines Vaters, einem französischen Soldaten, ab. Man nennt diese Methode „methode naturelle“. Zunächst trainierte er im Wald und versuchte möglichst schnell über Bäume und Gebüsch zu flüchten. Nachdem er in eine Vorstadt von Paris (Frankreich) umziehen musste, suchten er und seine Freunde neue Trainingsmöglichkeiten. So entstand die Idee, in der Stadt möglichst schnell und effizient von einem Punkt zu einem anderen Punkt zu kommen, ohne sich von Mauern oder anderen Hindernissen aufhalten zu lassen. David Belle nannte es „Le Parkour“. Ziel für einen Traceur (eine Person, dieParkour macht) ist es, dass das Überwinden von Hindernissen möglichst leicht gelingt. Für den Zuschauer sieht das dann ganz locker und spielerisch aus. Stellt euch z. B. vor, eine Katze springt mühelose von einem zum anderen Dach. Es sieht toll aus, ohne dass die Katze sich extra bemüht, dass es schön aussieht.

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Tableteinsatz im Sportunterricht

Tablet- und Smartphoneeinsatz im Sportunterricht

DIDAKTISCHE MÖGLICHKEITEN  

Mit dem Tablet¹ ist eine sehr schnelle und einfache Möglichkeiten bzw. Methode² gegeben, im Sportunterricht etwas visuell darzustellen. Ohne spürbaren Mehraufwand ist es möglich, ein Tablet im Regelunterricht einzusetzen. Die dafür benötigten Utensilien sind lediglich das Tablet, ggf. Tabletständer und ein Kasten, der in jeder Turnhalle vorhanden ist.
Auch im Profisport findet häufig visuelle Darstellung und Analyse statt: Z. B. die Wiederholte Betrachtung von Bewegungen ggf. in Zeitlupe z. B. die Expertenanalyse von Laufwegen, Beobachtung der Absprungphase,Weiterlesen

Jonglieren

Jonglieren im Sportunterricht

Jonglieren ritualisieren

Seit diesem Schuljahr wird in den ersten zehn Minuten des Sportunterrichts jongliert. Anfangs noch mit Tennisbällen… Da die Schüler aber Interesse an richtigen Jonglierbällen hatten, haben wir diese mit einem guten Weiterlesen