Geschlechtersensibler Sportunterricht – Gedanken über eine sichere und gleichberechtigte Schulsporterfahrung für LGBTQIA+-Schüler:innen

Der vorliegende Beitrag befasst sich mit dem geschlechtersensiblen Sportunterricht und reflektiert über Schritte hin zu einer sicheren und gleichberechtigten Schulsporterfahrung für LGBTQIA+-Schüler:innen. Zunächst erfolgt eine kurze begriffliche Einordnung von Geschlecht nach einem konstruktivistischen Theorieverständnis in Anlehnung an Judith Butler (1990). Anschließend wird die Verbindung von Geschlecht und Sportunterricht beleuchtet sowie über damit einhergehende Herausforderungen und Chancen für LGBTQIA+-Schüler:innen nachgedacht. Abschließend werden mögliche Handlungsschritte und Ideen für einen geschlechtersensiblen Sportunterricht vorgestellt, die den eigenen Sportunterricht bereichern können und zu einer gleichberechtigten Teilhabe beitragen. Durch diesen Artikel soll ein weiterer kleinerer Anstoß gegeben werden, um den Sportunterricht zu einem Ort für alle zu machen.

Was bedeutet LGBTQIA+?

LGBTQIA+ ist ein Initialwort, das für lesbian (lesbisch), gay (schwul), bisexual (bisexuell), transgender (transgeschlechtlich), queer, intersexual (intergeschlechtlich) und asexual (asexuell) steht. Das Pluszeichen (+), gelegentlich auch durch ein Sternchen (*) ersetzt, verweist auf die Offenheit gegenüber weiteren sexuellen Orientierungen und geschlechtlichen Identitäten hin, die nicht explizit in dem Initialwort benannt sind. LGBTQIA+ dient der Abbildung einer großen Vielfalt von romantischen Orientierungen, Sexualitäten und geschlechtlichen Identitäten.

Einleitung

Schule als Ort der Offenheit, Vielfalt und Akzeptanz zu gestalten und zu leben, bedeutet sich für gleiche Rechte, Gleichwertigkeit und gleiche Teilhabe aller Menschen einzusetzen unabhängig von „jedwelcher Religion, ethnischer Herkunft, geschlechtlicher oder sexueller Identität” (Beck, 2017, S. 5). Als weltoffener und toleranter Lebensraum soll die Schule jungen Menschen ermöglichen, die eigene Identität zu finden, sich mit anderen Selbst- und Lebensentwürfen auseinanderzusetzen sowie sich angstfrei zu artikulieren (ZSL BW, 2016). Ein Aspekt, der hierbei stetig an Bedeutung gewinnt und aktuell nicht nur politisch viele Fragen und Debatten auslöst, ist das Thema Geschlechterdiversität (vgl. LpB BW, 2025). Trotz zunehmender Anerkennung auf rechtlicher Ebene, wie z. B. die Einführung eines dritten positiven Geschlechtseintrags im Personenstandsregister 2018 oder das 2024 verabschiedete Selbstbestimmungsgesetz, herrscht im Schulalltag teils weiterhin Verunsicherung und eine nachdenkliche Stille (vgl. Landi, Flory & Storr, 2023). Wie Studien zeigen, bestehen immer noch Vorurteile, stereotypische Wahrnehmungen und fehlendes Wissen gegenüber LGBTQIA+-Schüler:innen in den Schulen (vgl. Klocke, 2012; Landi, 2019). Erschwerend hinzu kommt, dass Unterricht und Lernmaterialien oftmals heteronormativ sind und positive Beispiele von LGBTQIA+-Personen fehlen. Häufig wird keine Vielfalt an Geschlechterrollen, Familienformen oder Lebensweisen im Unterrichtsalltag abgebildet (vgl. LSVD, o. J.).

Einen besonderen Stellenwert und Herausforderung im Fächerkanon nimmt in diesem Diskurs der Schulsport ein, „dessen Bezugssystem, der Sport, stark nach einer binärgeschlechtlichen Ordnung strukturiert ist” (Haase et al., o. J., S. 1). Viele Fragen sind ungelöst und gesellschaftliche Uneinigkeit trägt dazu bei, die Situation zusätzlich zu erschweren. Auch heute noch gibt es Sportarten, zu denen Menschen aufgrund ihres Geschlechts keinen oder nur erschwerten Zugang haben. So sind Frauen beispielsweise im Zehnkampf von internationalen Titelkämpfen ausgeschlossen, Männer dürfen in der rhythmischen Sportgymnastik nicht an Olympischen Spielen teilnehmen und im Synchronschwimmen ist männliche Teilnahme erst seit 2024 im Rahmen eines Mixed-Teams erlaubt (vgl. Hartmann-Tews, 2003, S. 14; Strieder, 2021). Ebenso die zahlreichen, hitzigen Diskussionen um die Regenbogenkapitänsbinde im Fußball können als weiteres Beispiel für offene Fragen zum Thema Geschlechtergleichberechtigung im Sport herangezogen werden, insbesondere sobald eine binärgeschlechtliche, heteronormative Weltanschauung infrage gestellt wird (vgl. Becker und Gessner, 2021, S. 9). Ein spannendes Beispiel, da es auch Schüler:innen zeigt, dass selbst die Fußballnation Deutschland sich sogar in einer ihrer wichtigsten Sportarten nicht einig ist, wann „Farbe bekennen” angebracht bzw. erlaubt ist.

Jede:r hat ein Recht auf Teilhabe

“All students have a right to feel safe and included at school. Whether in physical education class or in competitive sports, all students, regardless of their sexual orientation or gender identity, have a right to play and feel like they belong.”

Glsen, 2024, 2

Geschlecht als performative Praxis

In der Theorie wird Geschlecht als performativer Akt verstanden. In diesem Zusammenhang wird eine analytische Unterscheidung zwischen biologischem und kulturellem Geschlecht vorgenommen, wobei Geschlecht nicht als naturgegeben, sondern als sozial und kulturell hervorgebracht verstanden wird. Entsprechend wird niemand als „Frau” geboren, sondern im Verlauf sozialer und kultureller Prozesse dazu gemacht (vgl. Kappert, 2020). Zahlreiche geschlechtliche Wahrnehmungen und Zuschreibungen sind demnach in der Kultur verankert und werden häufig nicht mehr hinterfragt.

Im Sport kann der Punkt der kulturellen Inszenierung von Geschlecht u. a. am Aspekt der Kleidung von Athlet:innen verdeutlicht werden. Hier herrschen in bestimmten Sportarten von Seiten der Teilnehmer:innen, Sportverbänden und Zuschauern immer noch bestimmte Erwartungen vor. In Sportarten wie Turnen, Tanzen und Beachvolleyball werden so Geschlechterunterschiede bzw. stereotype Rollen von Männern und Frauen in den Mittelpunkt gestellt (vgl. Koller, 2024). So tragen die „schönen und anmutigen” Athletinnen eher körperbetonte Kleidung als die „starken und durchsetzungsfähigen” Athleten (vgl. Schwanhold, 2021). Ein Beispiel hierfür ist die Auflehnung gegen die verpflichtende Spielkleidung der Beachhandballerinnen mit Bikinihosen der EHF und IHF, die im November 2021 zu einer Änderung des Beachhandball-Regelwerks führte (vgl. MDR, 2024). „Bikini-Hosen sind nun nicht mehr Pflicht, aber die Hosen müssen immer noch ‚eng anliegen’. Für Männer gilt das freilich nicht” (ebd.).

Der Zusammenhang von Geschlecht, Sport und Schulsport

Geschlecht und Sport sind eng mit dem Schulsport verknüpft. Insbesondere im Hinblick auf Geschlechtersensibilität und Geschlechtergleichstellung ergibt sich damit eine besondere Herausforderung für den Schulsport. Der Sport stellt nämlich das Bezugssystem für den Schulsport dar und ist stark nach einer binärgeschlechtlichen Ordnung strukturiert (vgl. Haase et al., o. J., S. 1). Auch reproduziert der Schulsport teils die im Wettkampfsport herrschende Geschlechterordnung und damit zusammenhängende Hierarchisierung der Geschlechter, die eine „traditionelle”, weiße Mittelschicht gegenüber alternativen männlichen und weiblichen Identitäten privilegiert (vgl. ebd.; Dowling, 2008, S. 90).

Zusätzlich wird der Zugang zu Bewegung, Spiel und Sport durch zentrale sozialstrukturelle Merkmale wie Geschlecht (u. a. Geschlechterstereotype und geschlechtsspezifische Rollenerwartungen) beeinflusst, was zur weiteren Heterogenität der zugrundeliegenden Erfahrungs- und Kenntnislage der Schüler:innen beiträgt (vgl. Hartmann-Tews, 2003, S. 14–15). Dadurch wird die Disparität zwischen bevorzugten und benachteiligten Schüler:innen verstärkt. Hierbei sei z. B. auf Studien der Leeds Beckett University und des Deutschen Olympischen Sportbund verwiesen, die zeigen, dass in der alltäglichen Sportpraxis Mädchen und junge Frauen weiterhin unterrepräsentiert sind; sowohl im organisierten Sport als auch dem selbstorganisierten, informellen Sport (vgl. Emmonds, 2021; DOSB, 2021).

Ferner steht der Körper und die Körperlichkeit der Schüler:innen im Schulsport bei pädagogischen Prozessen oftmals im Mittelpunkt (vgl. Ruin, 2022, S. 13). Als kulturelles Mittel der Inszenierung von Geschlecht und als Einschreibefläche des Sozialen kommt ihnen in diesem Fach ein besonderer Stellenwert zu. Der Körper wird exponiert, berührt, beobachtet, kommentiert und in Szene gesetzt (vgl. Hunger, Böhlke & Witte, 2017, S. 264). Ebenfalls untereinander messen, bewerten und kommentieren die Schüler:innen ihre Körper im Unterrichtsgeschehen in Bezug auf sportliches Können, Gewicht, Proportionalität und Fitness (ebd.). Der Sportunterricht hebt sich damit gegenüber anderen Schulfächern hervor, in denen Körper und Körperlichkeit der Schüler:innen nicht in vergleichbarer Weise im Mittelpunkt stehen, und verdeutlicht, wie wichtig pädagogische Sensibilität und Diversität in diesem Fach sind. Diese angesprochenen Herausforderungen gilt es als Sportlehrkraft für den Schulsport zu verstehen und als Chance zur Veränderung und Anpassung umzudeuten. Ein besseres Verständnis der zugrunde liegenden Strukturen bereitet die Möglichkeit hin zu einer gleichberechtigten Teilhabe aller Beteiligten.

Der moderne Sportunterricht als Herausforderung und Chance für LGBTQIA+-Schüler:innen

Studien zeigen, dass LGBTQIA+-Schüler:innen sich weniger in körperlichen Aktivitäten involvieren als ihre hetero und cisgender Mitschüler:innen aufgrund von einem Gefühl von Unsicherheit, welches u. a. durch Mobbing, Diskriminierung und Anti-LGBTQIA+-Sprache ausgelöst wird (Greenspan, Griffith & Watson, 2019, S. 1). Ebenso lösen die mit dem Sportunterricht in Verbindung gebrachten geschlechtergetrennten Settings wie z. B. Dusch- und Umkleideräume ein Gefühl von Unbehagen bei den LGBTQIA+-Jugendlichen aus (vgl. ebd.). Darüber hinaus können bestimmte Kleidungsvorschriften im Sportunterricht, die eher Geschlechterunterschiede betonen, statt den Schutz der Beteiligten, die Minimierung von Verletzungsgefahr und einen geregelten Ablauf sicherzustellen, die Teilhabe erschweren oder sogar zur Schulsportverweigerung führen (vgl. MDR, 2024). Obgleich der Sport und Sportunterricht zwei bestimmte Phänomene sind, gibt es Hinweise darauf, dass das Problem von Heteronormativität auch an einer leistungsorientierten Pädagogik und Richtlinien liegt, mit denen der Sportunterricht teilweise durchgeführt wird (vgl. Block, 2014). Jene dominanten Diskurse von Wahrnehmungs-, Denk- und Handlungsmustern gilt es zu überwinden, um die Wertschätzung vielfältiger geschlechtlicher Identitäten und Körperlichkeit im Sportunterricht zu gewährleisten (vgl. Günter & Schafferschik, 2022, S. 22).

Im Folgenden werden Handlungsschritte und Ideen formuliert, die dazu beitragen, einigen dieser Herausforderungen entgegenzuwirken und einen sicheren, gleichberechtigten, inklusiven Sportunterricht zu fördern. Manche dieser Vorschläge lassen sich unmittelbar in den eigenen Sportunterricht integrieren, während andere langfristig und zukunftsorientiert in den Schulalltag sowie die Schulgemeinschaft implementiert werden müssen.

Sportlehrkräfte prägen Erfahrungen

“PE teachers need to be aware that they are not only enabling students’ experiences of pleasures, but they are also influential in (re)producing gendered understandings about the dis/pleasures of learning in, through and about movement in PE.”

Gerdin, 2014, ii

Geschlechtersensibler Sportunterricht – Mögliche Handlungsschritte und Ideen

  • Vermeidung von nach Geschlechtern getrennten Aktivitäten
  • Verwendung einer positiven und wertschätzenden Sprache, die niemanden ausschließt und alle bestärkt. Dazu gehört sowohl die Sensibilisierung für die eigene Kommunikation als auch das gemeinsame Aufgreifen, Korrigieren und Besprechen von Aussagen aus der Lerngruppe
  • Die Geschlechtsidentität der Schüler:innen vertraulich behandeln und ohne ausdrückliche Erlaubnis nicht weitergeben
  • Respekt gegenüber dem gewählten Namen und Pronomen
  • Keine Fragen über den Körper der Schüler:innen stellen (siehe auch https://wimasu.de/verhaltenskodex/)
  • Wissen über Schwierigkeiten von LGBTQIA+-Schüler:innen im Sportunterricht erweitern
  • Geschlechterneutrale Sportkleidung erlauben
  • Individuelle Lösungen finden: Schüler:innen sollten die Möglichkeit haben, Umkleiden und Toiletten zu nutzen, in denen sie sich sicher und wohl fühlen. Individuelle Lösungen, wie private Kabinen oder ein persönlicher Umkleideplan, können gemeinsam mit den betroffenen Personen entwickelt werden
  • Bewegung, Spiel und Sport in seiner ganzen Mehrperspektivität unterrichten
  • Positive Darstellung von LGBTQIA+-Menschen und Ereignissen in Verbindung mit dem Unterrichtsthema

Sich gegen Anti-LGBTQIA+-Verhalten stark machen

  • Sich als (Sport)lehrkraft als Fürsprecher:in für eine geschlechterinklusive Schule einsetzen
  • Beschimpfungen, Mobbing und Belästigungen sofort unterbinden
  • Das Fehlverhalten benennen und die dahinterliegende Intention ansprechen
  • Unterstützung für die betroffene Person anbieten und sie in der Situation begleiten
  • Klare und angemessene Konsequenzen für Anti-LGBTQIA+-Verhalten implementieren

(vgl. Haase et al., o. J.; Glsen, 2024)

Moderner Sportunterricht – Mehr als Leistung und Schwarz-Weiß-Denken

Ein moderner Sportunterricht muss sich stetig weiterentwickeln, an aktuelle Entwicklungen in der Gesellschaft adaptiert werden und die Erreichung seiner Bildungsziele regelmäßig evaluieren. Sich für mehr Vielfalt und Akzeptanz im Sportunterricht einzusetzen, bedeutet daher auch, diesen geschlechtersensibel zu gestalten. Geschlechtergleichstellung ist ein zentraler Bestandteil von qualitativ hochwertiger Bildung (vgl. Akpakwu, 2014, S. 7).

Wenn moderner Sportunterricht Beitrag zur Entwicklung und Förderung einer ganzheitlichen Bildung sein soll, dann sollte die leistungsorientierte Perspektive nur einen gleichberechtigten, aber keinen dominierenden Platz im Auftrag des Schulsports einnehmen. Der moderne Sportunterricht sollte versuchen, Bewegung, Spiel und Sport in seiner ganzen Vielfalt zu nutzen, zu unterrichten und zu leben. Im Zentrum des sportlichen Handelns stehen so Bewegungs- und Körpererfahrungen mit unterschiedlichen Sinnrichtungen und Motiven, die unterschiedliche Perspektiven auf das eigene körperbezogene Handeln ermöglichen (vgl. Ministerium für Schule und Weiterbildung, 2012, S. 9; Ruin, 2022, S. 17). Ein LGBTQIA+ bestärkender Sportunterricht ist Unterricht für alle, geprägt von Akzeptanz, Offenheit und Verständnis. Auf dieser Grundlage kann die Voraussetzung geschaffen werden, dass alle Schüler:innen Zugang zu denselben körperlichen, emotionalen und sozialen Vorteilen haben (vgl. GLSEN, 2024, S. 2).

Literaturverzeichnis

Akpakwu, O. S. (2014). Gender Equality in Schools: Implications for the Curriculum, Teaching and Classroom Interaction. Journal of Education and Practice 5(32), 7–12.
Beck, D. (2017). Für eine Pädagogik der Vielfalt. Argumente gegen ultrakonservative, neu-rechte und christlich fundamentalistische Behauptungen. Zugriff am 27. Mai 2025.
Becker, R. und S. Gessner (2021). Editorial. Demokratie gegen Menschenfeindlichkeit 6(2), 5–9.
Block, B. (2014). Supporting LGBTQ+ students in physical education: Changing the movement landscape. Quest 66(1), 14–26.
DOSB (2020). Bestandserhebung 2020. Zugriff am 29. Mai 2025.
Dowling, F. (2008). Physical educators’ gender identities and embodied practice. Ágora para la EF y el Deporte, 6, 89–108.
Emmonds, S., Weaving, D., Lara-Bercial, S. und K. Till (2021). Youth sport participation trends in Europe. An output of Erasmus+ sport project ICOACHKIDS+. Forschungsbericht. Leeds: Leeds Beckett University.
Gerdin, G. (2014). Boys will be boys? Gendered bodies, spaces and dis/pleasures in Physical Education. Dissertation. The University of Auckland.
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Greenspan, S. B., Griffith, C. und R. J. Watson (2019). LGBTQ+ Youth’s Experiences and Engagement in Physical Activity: A Comprehensive Content Analysis. Forschungsbericht. Springer Verlag.
Günter, S. und A. Schafferschik (2022). “Bodies That Matter” (Butler, 1993): Zur Deutung von Körpern im Sportunterricht. In Baumgärtner, J. et al. (Hrsg.), Ist der Körper (noch) derselbe? (22–23). Uni Graz.
Haase, R. K., Siân B., Fast, N. und V. Kastrup (o. J.). Geschlechterdiversität im (Sport-)Unterricht. Zugriff am 28. Mai 2025.
Hartmann-Tews, I. (2003). Soziale Konstruktion von Geschlecht. In I. Hartmann-Tews et al. (Hrsg.), Soziale Konstruktion von Geschlecht im Sport (S. 13–27). Leske + Budrich.
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Ministerium für Schule und Weiterbildung NRW (2012). Kernlehrplan für das Gymnasium – Sekundarstufe I in Nordrhein-Westfalen Sport. Zugriff am 01. Juni 2025.
Rövekamp, C. (2024). Geschlechtliche Vielfalt im Sportunterricht. Zugriff am 27. Mai 2025.
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Der Autor

Justus Schwenzer ist Gymnasiallehrer für Sport, Musik und Englisch an der Deutschen Schule aktuell in China. Sein Ziel ist es, schüler:innenorientierten Sportunterricht zu gestalten und seinen Schüler:innen vielfältige Bewegungserfahrungen zu ermöglichen.

Impressum

Dieses Dokument korrekt zitieren:

Schwenzer, J. (2026). Geschlechtersensibler Sportunterricht. Zugriff am 18.05.2026 unter https://wimasu.de/geschlechtersensibler-sportunterricht/

Illustrationen/Grafiken: Larissa
Damjanovic

Satz / Layout: Larissa Damjanovic

Herausgeber: Janes Veit & Christoph Walther

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