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Körpergrafik zur Reflexion

Nach Wibowo (2017) ist Reflektieren ein wichtiger Teil des Lernprozesses im Sportunterricht und umfasst die Lernaktivitäten „Analysieren“ und „Bewerten“. Von Analysephasen im Sportunterricht spricht man, wenn Eigenschaften und Zusammenhänge von vergangenen Prozessen in den Fokus rücken. Ist-Zustände werden beschrieben. Hierbei können z.B. Beobachtungsbögen eingesetzt, Videoaufnahmen verwendet oder erfolgreiche Spielzüge im Nachhinein auf einem Taktikboard dokumentiert werden.
Beim Bewerten geht man meist einen Schritt weiter und vergleicht den analysierten Ist-Zustand mit einem Soll-Zustand. Dabei wird dem Abstand dieser beiden Zustände ein Wert beigemessen, sodass Urteile zustande kommen. Oftmals werden dazu Bewertungsbögen mit Leistungskriterien, Checklisten, Technikleitbildern oder -knotenpunkten verwendet, um den Bewertungsprozess transparent zu machen.

In diesem Beitrag sammeln wir Medien die in den Lernphasen der Reflexion eingesetzt werden und geben Vorschläge wie diese anwendbar sind.

Muskelgrafik – Körpergrafik

Diese Grafik, mit den wichtigsten Muskelgruppen, ist für jüngere Schülerinnen und Schüler der Grundschule oder Sekundarstufe I gedacht und zeigt die Skelettmuskulatur eines Mädchens und eines Jungen von hinten und von vorne.

 

In Analysephasen können Schülerinnen und Schüler hier beanspruchte Muskelgruppen, bzw. „Anstregungszentren“ lokalisieren und kennzeichnen. Innerhalb eines Bewegungszirkels können bspw. immer die Stellen am Körper eingefärbt werden, die am meisten angestrengt wurden. So können z.B. Prinzipien eines Zirkeltrainings bzw. Supersatztrainings verdeutlicht oder klassische Fitnessübungen hinsichtlich ihrer Beanspruchung der Muskeln analysiert werden. Ähnlich kann die Grafik in Planungsphasen eingesetzt werden, um selbst Übungskombinationen für verschiedene Muskelgruppen zusammenzustellen.  Neben der Kraft bzw. Kraftausdauereigenschaft von Muskeln können natürlich auch andere Eigenschaften wie z.B. die Dehnfähigkeit der Muskeln analysiert oder sogar bewertet werden und so Muskelgruppen, die zur Verkürzung neigen, zu identifizieren.

Inhalt der Zip Datei: Körpergrafik in Farbe und Schwarz-Weiß (SW) jeweils in den Formaten .jpg, .png (transparenter Hintergrund) und .pdf.

Grafikpaket Körpergrafik downloaden (zip)
Skifahrten sind super!

Ski-Formationsfahren

Jedes Jahr begeben sich zahllose Schülerinnen und Schüler im Rahmen von Skifreizeiten oder Schulskikursen in die Berge. Eine Möglichkeit das Skifahren anhand einer kooperativen Lernmethodik zu behandeln, bietet das Formationsfahren. Weiterlesen

Time to Play – Ein offener Unterrichtseinstieg für die Grundschule

Ein offener, bewegungsintensiver und selbstgesteuerter Unterrichtseinstieg in deine Sportstunden, der nicht langweilig wird

von Dominik Genkinger und Christoph Walther

Nicht wenige moderne Sportlehrkräfte in der Grundschule oder Sekundarstufe 1 nutzen einen offenen Anfang, um den Kindern bereits bei Betreten der Halle motivierende Bewegungszeit zu geben. Denn ein Kriterium für guten Sportunterricht kann ein hoher Anteil von Zeit „in Bewegung“ sein (vgl. „Time on Task“ bei Lipowsky, 2015).Weiterlesen

Penspinning – Nerdige Bewegungskunst

Seit geraumer Zeit ist der Mathe-LK vom Penspinning-Virus infiziert. Der Grund liegt dabei hoffentlich nicht im langweilig dargebotenen Unterrichtsstoff, sondern im Suchtpotenzial neue, kompliziertere Tricks mit dem Spinning Pen zu erlernen und dazu ist Übungszeit notwendig. Beim Penspinning (engl. Stift drehen) benötigt man nichts weiter als einen geeigneten Stift und der nötigen Feinmotorik und schon kann mit den ersten Übungen begonnen werden. Auf dieser Seite finden sich Videos von ersten Übungen mit dem Stift und die ersten Basic Tricks, die als Einführung in das Penspinning dienen können1. Weiterlesen

Deine neue Klasse – Kennen lernen, Namen lernen

Einen Sitzplan gibt es in der Turnhalle nicht, daher müssen schnell alle Namen gelernt werden. Die Schüler fühlen sich gewertschätzt und die Ansprache von Einzelnen gelingt viel leichter, wenn man den Schüler beim Namen nennt. Namenschilder helfen nur bedingt weiter, werden von Schülern gerne zum Witz vertauscht oder ganz vergessen, daher verlasse ich mich auf mein Gedächtnis.Weiterlesen