Fairness beim Frisbee besonders gefordert

Fairness im Sport – Regeltreue, Sportsgeist und Gewinnstreben

Stars des Spitzensports haben, ob gewollt oder nicht, eine Vorbildfunktion für Kinder und Jugendliche. Unzählige Kinder weltweit tragen ein Trikot mit ihren Namen und folgen ihnen auf Social-Media-Kanälen. Neymar da Silva Santos Júnior ist ein solcher Star des Fußballs und ein Zauberer mit dem Ball. Zuletzt fiel er allerdings vor allem aufgrund ständigen Reklamierens, Schauspieleinlagen und Schwalben auf. Jürgen Klopp bezeichnete sein Verhalten in einem Interview als „clever but not cool“. Es mutet wie der Kampf gegen Windmühlen an, wenn im Sportunterricht Fairness eingefordert wird, der medial vermittelte Spitzensport dagegen zeigt, dass es sich lohnt, möglichst clever die Grenzen auszuloten. Wird das Leistungsstreben im Sport verabsolutiert, ist „der Faire der Dumme“, denn Fairness scheint sich genau dann nicht zu lohnen. Auch im Leistungssport gibt es jedoch Vorbilder, die clever und cool zugleich sind.

Wenn ein Foul durch eine Spielerin oder einen Spieler selbst angezeigt wird und dadurch auch Nachteile in Kauf genommen werden, dann ist damit ein Ansehen verbunden, das auf Fairness verweist. Ein prominentes Beispiel liefert Miroslav Klose, der sein Handspiel zugab oder einen ungerechtfertigten Elfmeter nicht annahm und mehrfach mit Fair-Play-Preisen ausgezeichnet wurde.

Was jedoch ist Fairness und wie kann sie im Sportunterricht zum Thema gemacht werden?

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Digitale Medien im Sportunterricht

„Digitale Medien – jetzt auch noch im Sportunterricht?“ mögen sich Sportlehrerinnen und Sportlehrer angesichts des einzigen explizit auf Bewegung und körperliche Aktivität ausgelegten Schulfaches fragen und Bedenken und Sorgen bezüglich einer Ablenkung vom eigentlichen Bewegen haben. Hinzu kommen Fragen des Datenschutzes und ggf. Bedenken bezüglich der eigenen Unsicherheit der Lehrperson in technischer Hinsicht. Demgegenüber stehen zum einen aber eine für den Bereich des Sports unausweichliche Präsenz und gesellschaftliche Relevanz digitaler Medien (z. B. bei der Videoanalyse in der Sportschau, bei ausgeprägter Selbstdarstellung auf YouTube mittels Bewegungskönnen etc.) und zum anderen eine zunehmende didaktische Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten, aber auch Grenzen der unterrichtlichen Nutzung digitaler Medien.

Der Beitrag setzt sich in diesem Sinne mit der Frage auseinander, ob es durch den Einsatz digitaler Medien einen originären Mehrwert, bspw. indem bestehende didaktische Möglichkeiten vereinfacht oder erweitert werden, geben kann und führt entsprechende Beispiele an.

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Kämpfen im Sportunterricht

Bewegungsfeld Kämpfen

Im folgenden Beitrag soll dargestellt werden, was als Gemeinsamkeiten der Inhalte im Bewegungsfeld Kämpfen verstanden werden kann. Weiterhin werden unterschiedliche Arten des Kämpfens beschrieben, die sich durch unterschiedliche Grundprobleme/Lösungsansätze und Ziellogiken auszeichnen. Außerdem sollen didaktische Aspekte der Vermittlung in diesem Bewegungsfeld angerissen werden. Dieser problemorientierten Sichtweise liegt eine didaktische Perspektive zugrunde, die versucht,von authentischen (Problem-)Fragestellungen auszugehen und das Bewegungsfeld durch die Entwicklung und Aneignung von Lösungen mit Schülerinnen und Schülern erschließt.

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Inklusion im Sportunterricht

In der Klasse 4a befinden sich 22 Kinder. In dieser heterogenen Lerngruppe befinden sich auch zwei Kinder, denen ein Förderschwerpunkt zugewiesen ist. Ruth ist hochgradig sehbehindert und kann Arbeitsblätter nur lesen, wenn sie mit Schriftgröße 20 gedruckt sind. Lennart hat eine Lernbehinderung und benötigt einfache Sprache, um mit Lernmaterialien umgehen zu können.

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Etwas wagen im Sportunterricht

Peter Neumann

Im Gegensatz zu den im Sportunterricht etablierten Perspektiven „Gesundheit“, „Leistung“ oder „Miteinander“ wirkt die Wagnisperspektive irgendwie sperrig. Zumindest wird sie bislang bei der Planung und Durchführung des Sportunterrichts wenig beachtet (Schmoll, 2005) und oftmals um pädagogisch relevante Lernziele beschnitten (Böttcher, 2016). Sowohl für die Unterrichtsplanung als auch für die Unterrichtsdurchführung ergeben sich daher einige substanzielle Fragen: Was ist überhaupt ein Wagnis im Sport? Ist ein Wagnisanspruch im Sportunterricht nicht (zu) gefährlich? Was sollen die Schülerinnen und Schüler dabei lernen und wie sollen Wagnisse im Sportunterricht vermittelt werden? Der Fokus der folgenden Ausführungen liegt auf der Klärung solcher unterrichtsdidaktischen Fragen.

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REFLEKTIEREN IM SPORTUNTERRICHT

Reflektieren im Sportunterricht

Reflektieren ist einer der großen pädagogischen Begriffe, der seine Bedeutung zwischen Weltformel und Trivialität sucht. In manchen Beiträgen ist das Reflektieren der Kern jeglichen Tuns im Unterricht. Konkrete Beschreibungen, was das Reflektieren ausmachen soll, Weiterlesen

Header Unterrichtsqualität wimasu von Jonas Wibowo

Unterrichtsqualität im Sportunterricht

Sie ist in aller Munde, in Seminaren bei der Ausbildung von Studierenden und Referendaren, bei der Schulentwicklung, sie wird an Schulen „kontrolliert“ durch verschiedene Institute für Qualitätskontrolle oder ähnliches und sie wird beforscht – gemeint ist die Unterrichtsqualität. Aber was ist Unterrichtsqualität? Unter dem Begriff Unterrichtsqualität werden Merkmale von Unterricht verstanden, die einen bedeutsamen Einfluss auf den Lernerfolg von Schülerinnen und Schülern haben (Helmke, 2009).

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Kooperatives Lernen

Kooperatives Lernen im Sportunterricht

Warum Kooperatives Lernen?

In einem modernen Sportunterricht sollen die Lernenden einerseits fachliches Wissen und Können erwerben, aber auch auf sozialer und persönlicher Ebene etwas lernen. Dieser Anspruch wird in vielen Bildungs- und Lehrplänen in Form des sogenannten Doppelauftrags des Sportunterrichts formuliert (vgl. Krick & Prohl, 2005). Eine Möglichkeit diese Ansprüche einzulösen bieten Vermittlungsmethoden, die Prinzipien Kooperativen Lernens einlösen (vgl. Bähr & Wibowo, i.V.).
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Was ist Trendsport?

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Immer wieder tauchen neue Bewegungsformen, Sportgeräte und Unterrichtsideen auf, die als Trendsportarten bezeichnet dementsprechend medial beworben und vermarktet werden. Es gibt eine große Vielfalt an Sportarten, die das Etikett „Trend“ für sich beanspruchen. So gibt es Trendsportarten, die schon seit etwa zwanzig Jahren im Trend sind, wie zum Beispiel Beachvolleyball, Inline-Skaten und Snowboarden. Es gibt aber auch Sporttrends, die so „neu“ bzw. exklusiv sind, dass sie kaum einer kennt, wie etwa Headis, Bossa-Ball oder Skiken. Daraus lässt sich bereits erkennen, dass es zwischen dem einen und anderen Trend große Unterschiede geben kann. Kurz: Trend ist nicht gleich Trend!
Dieser Artikel soll in verschiedenen Abschnitten helfen Sportarten und Bewegungsformen im Feld des Begriffs „Trendsportarten“ einzuordnen.Weiterlesen

Le Parkour – Einfach erklärt

von Christoph Walther & Florian Krick

L‘Art du déplacement oder die Kunst der Fortbewegung

Als Begründer von Le Parkour gilt David Belle. David Belle schaute sich als Kind die Trainingsmethode seines Vaters, einem französischen Soldaten, ab. Man nennt diese Methode „methode naturelle“. Zunächst trainierte er im Wald und versuchte möglichst schnell über Bäume und Gebüsch zu flüchten. Nachdem er in eine Vorstadt von Paris (Frankreich) umziehen musste, suchten er und seine Freunde neue Trainingsmöglichkeiten. So entstand die Idee, in der Stadt möglichst schnell und effizient von einem Punkt zu einem anderen Punkt zu kommen, ohne sich von Mauern oder anderen Hindernissen aufhalten zu lassen. David Belle nannte es „Le Parkour“. Ziel für einen Traceur (eine Person, dieParkour macht) ist es, dass das Überwinden von Hindernissen möglichst leicht gelingt. Für den Zuschauer sieht das dann ganz locker und spielerisch aus. Stellt euch z. B. vor, eine Katze springt mühelose von einem zum anderen Dach. Es sieht toll aus, ohne dass die Katze sich extra bemüht, dass es schön aussieht.

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Tableteinsatz im Sportunterricht

Tablet- und Smartphoneeinsatz im Sportunterricht

DIDAKTISCHE MÖGLICHKEITEN  

Mit dem Tablet¹ ist eine sehr schnelle und einfache Möglichkeiten bzw. Methode² gegeben, im Sportunterricht etwas visuell darzustellen. Ohne spürbaren Mehraufwand ist es möglich, ein Tablet im Regelunterricht einzusetzen. Die dafür benötigten Utensilien sind lediglich das Tablet, ggf. Tabletständer und ein Kasten, der in jeder Turnhalle vorhanden ist.
Auch im Profisport findet häufig visuelle Darstellung und Analyse statt: Z. B. die Wiederholte Betrachtung von Bewegungen ggf. in Zeitlupe z. B. die Expertenanalyse von Laufwegen, Beobachtung der Absprungphase,

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