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Spiele variieren

Idee: Stefan Verlemann

Autoren: Leif Boe, Stefan Verlemann

Grundidee

Die Grundidee ist es, ein bekanntes Spiel in möglichst vielen Formen zu spielen, um der Klasse (für die weitere „Arbeit“ im Sportunterricht) zu verdeutlichen, dass…

  • ein Spiel und Spielregeln veränderbar sind und dies Spaß machen kann.
  • ein Spiel sich dadurch hinsichtlich Bewegungsintensität/Taktik/Teamgeist/… verändert.
  • ein Spiel den Bedürfnissen einer Lerngruppe angepasst werden kann – und nicht beim ersten Spielen sofort „super“ für alle sein muss.
  • verschiedene Schülerinnen und Schüler verschiedene Spielvarianten gut finden und nur durch Variationen alle Bedürfnisse berücksichtigt werden können.

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Körpergrafik zur Reflexion

Nach Wibowo (2017) ist Reflektieren ein wichtiger Teil des Lernprozesses im Sportunterricht und umfasst die Lernaktivitäten “Analysieren” und “Bewerten”. Von Analysephasen im Sportunterricht spricht man, wenn Eigenschaften und Zusammenhänge von vergangenen Prozessen in den Fokus rücken. Ist-Zustände werden beschrieben. Hierbei können z.B. Beobachtungsbögen eingesetzt, Videoaufnahmen verwendet oder erfolgreiche Spielzüge im Nachhinein auf einem Taktikboard dokumentiert werden.
Beim Bewerten geht man meist einen Schritt weiter und vergleicht den analysierten Ist-Zustand mit einem Soll-Zustand. Dabei wird dem Abstand dieser beiden Zustände ein Wert beigemessen, sodass Urteile zustande kommen. Oftmals werden dazu Bewertungsbögen mit Leistungskriterien, Checklisten, Technikleitbildern oder -knotenpunkten verwendet, um den Bewertungsprozess transparent zu machen.

In diesem Beitrag sammeln wir Medien die in den Lernphasen der Reflexion eingesetzt werden und geben Vorschläge wie diese anwendbar sind.

Muskelgrafik – Körpergrafik

Diese Grafik, mit den wichtigsten Muskelgruppen, ist für jüngere Schülerinnen und Schüler der Grundschule oder Sekundarstufe I gedacht und zeigt die Skelettmuskulatur eines Mädchens und eines Jungen von hinten und von vorne.

 

In Analysephasen können Schülerinnen und Schüler hier beanspruchte Muskelgruppen, bzw. “Anstregungszentren” lokalisieren und kennzeichnen. Innerhalb eines Bewegungszirkels können bspw. immer die Stellen am Körper eingefärbt werden, die am meisten angestrengt wurden. So können z.B. Prinzipien eines Zirkeltrainings bzw. Supersatztrainings verdeutlicht oder klassische Fitnessübungen hinsichtlich ihrer Beanspruchung der Muskeln analysiert werden. Ähnlich kann die Grafik in Planungsphasen eingesetzt werden, um selbst Übungskombinationen für verschiedene Muskelgruppen zusammenzustellen.  Neben der Kraft bzw. Kraftausdauereigenschaft von Muskeln können natürlich auch andere Eigenschaften wie z.B. die Dehnfähigkeit der Muskeln analysiert oder sogar bewertet werden und so Muskelgruppen, die zur Verkürzung neigen, zu identifizieren.

Inhalt der Zip Datei: Körpergrafik in Farbe und Schwarz-Weiß (SW) jeweils in den Formaten .jpg, .png (transparenter Hintergrund) und .pdf.

Grafikpaket Körpergrafik downloaden (zip)